Festgehalten und zu Boden geworfen: Konzertbesucherin verklagt Johnny Depp

Dass ein harmloser Konzertbesuch für Hollywood-Superstar Johnny Depp ein derartiges Nachspiel haben wird, dass hat sich der "Fluch der Karibik"-Darsteller sicher nicht träumen lassen. Jetzt wird er allerdings von einer 52-jährigen körperbehinderten Frau verklagt. Sie behauptet, seine Bodyguards hätten sie unsanft ihres Platzes verwiesen.

Johnny Depp soll zahlen. Doch was ist dran an den Anschuldigungen einer unbekannten Frau? (Foto: ATempletonPhoto.com/flickr)

Johnny Depp soll zahlen. Doch was ist dran an den Anschuldigungen einer unbekannten Frau? (Foto: ATempletonPhoto.com/flickr)

Zugetragen haben soll sich der unschöne Vorfall bereits im vergangenen Dezember während eines  Iggy Pop-Konzerts im Hollywood Palladium in Los Angeles. Laut Gerichtsakten, die mittlerweile beim  L.A. County Superior Court eingegangenen sind, soll Johnny Depp seine Sicherheitskräfte dazu aufgefordert haben, die Frau, die in den Dokumenten als Jane Doe bezeichnet wird, durch Anwendung von Gewalt vom Betreten des VIP-Bereichs abgehalten zu haben. Das berichtet unter anderem “tmz.com”, die den Fall bereits seit letztem Jahr verfolgen.

Opfer fühlt sich gedemütigt: Handy geklaut, Po entblößt

In der Klage, die sie am vergangenen Montag, den 16. April, einreichte, heißt es nun, dass sie aus ihrer Sicht ohne Grund an ihren Handgelenken festgehalten und zu Boden geworfen worden sei. Bei diesem ziemlich groben Manöver sollen daneben nicht nur ihre Schuhe und ihr Mobiltelefon, das sensible Daten enthielt, abhanden gekommen, sondern auch ihr Hintern entblößt worden sein.

Jane Doe, bei der es sich angeblich um eine Professorin der Medizin von der University of California, Irvine, handelt, behauptet in ihrer Klage außerdem, dass der 48-jährige Hollywood-Star für die “direkte Überwachung und Leitung seiner Sicherheitsmänner” verantwortlich gewesen sein soll.  Durch diesen Vorfall habe sie “extremste Verletzungen und unglaubliche Demütigung” widerfahren. Sowohl Depp als auch die Konzerthalle, ein VIP-Sitz kostet hier 600 Dollar, werden jetzt auf Schadensersatz in unbestimmter Höhe verklagt, darunter wegen Fahrlässigkeit, Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Zufügung seelischen Leids.

Mutmaßliches Opfer soll betrunken gewesen sein

Wie die Strafverfolgungsbehörden der Plattform jedoch mittlerweile mitteilten, erschien die Frau  (die in ersten Berichten zum Thema noch Robin hieß – mehr hier) zum Zeitpunkt ihrer Eingabe berauscht (auch Depp selbst ist schon betrunken auf dem roten Teppich erschienen – mehr hier). Nichstdestotrotz wird der Fall weiterhin untersucht. Das mutmaßliche Opfer, so heißt es weiter, sei jedoch nicht gerade kooperativ.

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