Türkei: Stürme fordern mehrere Opfer

Der Unwettereinbruch in der Türkei am Mittwoch führte zu vielen Unfällen. Die Bosporusbrücke wurde komplett für den Verkehr gesperrt. In der gesamten Türkei kamen mindesten vier Personen ums Leben. Am Donnerstag sind die Behörden mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Noch immer könne es zu Unfällen aufgrund von Gaslecks kommen, warnt die Regierung.

In der Türkei kam es ab Mittwochmittag zu heftigen Stürmen, die bis zu 120 Kilometer pro Stunde annahmen. Die Bosporusbrücke in Istanbul wurde zwischenzeitlich komplett gesperrt (im Januar kam hier der Verkehr aufgrund des plötzlichen Wintereinbruchs zum Stillstand – mehr hier). Touristenattraktionen wie der Große Basar wurden stark beschädigt.

Allein in Istanbul wurden 350 Dächer weggefegt und 118 Bäume stürzten um. 31 Menschen wurden durch herumfliegende Teile von Dächern verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Zwei Kinder wurden von einem Straßenschild schwer verletzt, wie CNNTurk berichtet.

In der westlichen Provinz Denizli verunglückte der Motorradfahrer İsmail Karagönlü, als er durch den Sturm die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor (das letzte große Unwetter ist erst wenige Monate her – mehr hier). In Bolu starb ein Mann, als er versuchte das Dach zu reparieren. Auf einer Yacht vor Istanbul kam es während der Stürme zu einem Feuer, nur mit Mühe konnten Rettungskräfte die zehn Personen an Bord evakuieren.

Der Gouverneur von Istanbul warnte die Bevölkerung in ihrem Häusern und Wohnungen besonders aufmerksam zu sein, denn aufgrund der Stürme könne es zu Gaslecks gekommen sein.

Vereinzelt wurden auch Provinzen in der Zentraltürkei getroffen. In Ankara und Konya kam es zu Sandstürmen. Hier wurden 20 Personen bei Verkehrsunfällen verletzt, zwei weitere tödlich.

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