Feuer in Istanbul: Mehr als 60 Betriebe vollständig zerstört

Ein Feuer, das an diesem Montagmorgen im Istanbuler Distrikt Bakırköy ausgebrochen ist, hat nach Angaben des Istanbuler Gouverneurs Hüseyin Avni Mutlu mehr als 60 Betriebe in der direkten Umgebung in Mitleidenschaft gezogen.

Ursache für den verheerenden Brand war Farbverdünner, der im Dachboden eines Betriebes gelagert war und Feuer gefangen hatte. Rasch breiteten sich die Flammen auf die umliegenden Gebäude aus. Insgesamt sind laut türkischen Medienberichten ganze 68 Firmen betroffen.

Wie der Gouverneur weiter mitteilte, würden die hohe Zahl an Stoffen und Chemikalien, die in den einzelnen Betrieben gelagert würden, die Löscharbeiten zusätzlich erschweren. „Wir haben mehr als 80 Feuerwehr-Teams vor Ort und alle notwendigen Maßnahmen wurden getroffen, um den Flammen Herr zu werden“, so Mutlu. Bisher soll es keine Toten oder Verletzten geben. Ob es sich um Brandstiftung handelt, ist bisher ebenfalls unklar. „Wir hoffen, dass unsere Feuerwehr das Feuer zu löschen vermag, bevor er noch mehr Schaden verursacht.“ Daran arbeiten derzeit 200 Feuerwehrleute mit 70 Einsatzfahrzeugen.

Schon eine Woche zuvor sei an derselben Stelle ein kleines Feuer entstanden, wie der Bezirksbürgermeister von Bakırköy, Ateş Ünal Erzen, der Presse erklärte. Auch das deute auf Brandstiftung hin. Auch er betonte allerdings, dass es hierfür keine Beweise gäbe.

Der Rauch, den das massive Feuer verursacht, ist derzeit über der gesamten Stadt zu sehen:

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