Keine Waffen für Syrien: Türkische Behörden schließen Durchsuchung der „Atlantic Cruiser“ ab

An Bord des deutschen Frachters "Atlantic Cruiser" wurden nach Angaben der Reederei keine Waffen gefunden. Schon am Donnerstag werde der Frachter wieder in See stechen können.

Die Emder Reederei Bockstiegel erklärte am Mittwoch die Durchsuchung des Frachters „Atlantic Cruiser“ sei abgeschlossen und es seien keine Waffen an Bord gefunden worden. Bei der kompletten Ladung handele es sich um zivile Güter.

Am vergangenen Donnerstag hatten türkische Behörden mit der Durchsuchung des Frachters begonnen, da iranische Waffenlieferungen an das Assad-Regime vermutet wurden. Der Frachter hatte sich zusätzlich verdächtig gemacht, als er mehrmals vom Radar verschwand (mehr hier). Das sei jedoch auch Sicherheitsgründen geschehen, wie ein Sprecher der Reederei den türkischen Medien erklärte. Der Frachter habe eine Drohung von syrischen Oppositionellen erhalten (mehr hier).

Bei der mehrere Tage dauernden Durchsuchung der Ladung konnten weder Waffen noch Munition gefunden werden, so die Reederei. Derzeit werde der Frachter wieder beladen und könne schon am Donnerstag den Hafen von Iskenderun wieder verlassen.

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