Vier Tote bei Busunglück: Türkischer Fahrer hatte einen Herzinfarkt

Mindestens vier Tote und drei Vermisste: das ist die Bilanz eines schrecklichen Verkehrsunfalls in der Türkei. Ein Minibus war am Sonntag in den Fluss Göksu in der südlichen Provinz Adana gestürzt.

Der Fahrer, so berichten derzeit die türkischen Medien, hatte die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, nachdem er einen Herzinfarkt erlitten hatte. In Folge dessen kam er von der Straße ab und stürzte 50 Meter tief in den Fluss.

Bei den 25 Insassen des Busses handelte es sich zumeist um Mitglieder einer Familie aus dem Dorf Himmetli, im Distrikt Saimbeyli. Sie befanden sich auf dem Weg nach Akdam, in Kozan, um dort an einer Verlobungsfeier teilzunehmen. Bei dem Unglück wurden 18 der 25 Insassen verletzt und ins Krankenhaus von Kozan bzw. umliegede Hospitäler gebracht. Ein Verletzter, so gab der Gouverneur von Kozan, İzzetin Sevgili, später bekannt, wurde auf Grund seines kritischen Zustandes später in ein Krankenhaus in Adana verlegt.

Erst Mitte April kam es im nordtürkischen Bezirk Caycuma zu einem dramatischen Unfall, in den ein Kleinbus involviert war. Eine Brücke, die über den Fluss Filyos führt, war in Folge eines Erdrutsches in sich zusammengestürzt. 15 Menschen wurden vermisst (reißende Strömung und ein hoher Wasserstand behinderten die Rettungsarbeiten – mehr hier).

Mehr zum Thema:

Türkei: Stürme fordern mehrere Opfer
Brückenunglück in der Türkei: Drei weitere Tote und Minivan geborgen
Türkei verliert 12 Soldaten bei Hubschrauberabsturz in Afghanistan


Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.