Türkische Journalisten verärgert: Keine Übersetzung bei James Bond-Pressekonferenz

Wird der neue James Bond-Film „Skyfall“ das Image der Türkei beschädigen? Das befürchten viele Türken, die den Dreh in Istanbul und Adana verfolgten. Doch Daniel Craig versicherte, dass das nicht der Fall sein werde. Für Verärgerung sorgte allerdings eine andere Tatsache: Die Pressekonferenz am Sonntag wurde nicht übersetzt.

Im Çırağan-Palast in Istanbul standen Daniel Craig und seine Kollegen vom neuen James-Bond-Streifen „Skyfall“ den anwesenden Journalisten Rede und Antwort. Viele der „Skyfall“-Szenen wurden in der Türkei gedreht, in Adana und Istanbul (auch zuvor wurden Szenen vorheriger Bond-Filme schon in der Türkei gedreht – mehr hier). Dabei schwärmte er in den höchsten Tönen von Istanbul und versicherte, im Film werde die Türkei genauso gezeigt wie sie sei: modern und wundervoll. Blöd nur, dass einige Journalisten nicht viel verstanden. Bei der Pressekonferenz gab es nämlich keine türkische Übersetzung, worüber ein Teil der Presse überhaupt nicht erfreut war.

Die größte Sorge der Türken war allerdings die Darstellungsweise der Türkei im Film (sie fürchten, das Image des Landes könnte beschädigt werden – mehr hier). Doch Daniel Craig berihigte die anwesenden Journalisten: „Istanbul ist Istanbul. Wir werden es zeigen, wie es ist. Macht euch bitte keine Sorgen. Wir würden dieses Land niemals als altmodisch darstellen. Das hier ist eine wundervolle Stadt.“

Hier ein Ausschnitt der Pressekonferenz in Istanbul:

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