UNESCO Weltkulturerbe Wettbewerb: Türkischer Schüler sahnt ab

Der 17-jährige Schüler Enes Altunok hat den Wettbewerb "Leben mit Weltkulturerbe" gewonnen. Seine Aufnahmen der Höhlen von Kappadokien, eine Felsformationen die von der Unesco 1985 zum Weltkulturerbe ernannt wurde, überzeugten die Jury.

Der Jugendwettbewerb, aus dem Enes Altunok nun als Sieger hervorging, wurde im Rahmen des 40. Jahrestages der UNESCO-Welterbekonvention durchgeführt. Der Teenager besucht die Oberstufe in Altınyıldız in der Provinz Nevşehir in Zentralanatolien.

Sicht der Jugend auf das türkische Weltkulturerbe

Seine zehnteilige Bilderserie von Kappadokien, einer historischen und einzigartigen Region in Nevşehir, hätten, so berichten türkische Medien, es geschafft, die geheimnisvolle Landschaft von Kappadokien, die das Ergebnis mehrerer Vulkanausbrüche vor Millionen von Jahren ist, einzufangen (auch Bursa mit seinen Schwefelquellen ist eine Reise wert – mehr hier). Korhan Aslaner, stellvertretender Direktor an seiner Schule, ist begeistert: „Enes Altunok, der unter den Teilnehmern aus drei Kontinenten den ersten Platz erreichen konnte, hat die Sicht der Jugend auf das Weltkulturerbe auf die schönst erdenkliche Weise gezeigt. Mit seinen Werken hat er der Türkei den weltweit ersten Platz verschafft.“

Das Jubiläum der Welterbekonvention wird mit einer Konferenz im norwegischen Roros vom 14. bis zum 16. Mai begangen. Die Zusammenkunft, die ebenfalls unter dem Titel „Leben mit Weltkulturerbe“ steht, wird nicht nur genau über dieses Thema diskutieren, sondern auch über eine nachhaltige Entwicklung und die Rolle der Kommunen in dieser Sache. Die Bergbaustadt Roros ist eine von Norwegens sieben Weltkulturerbestätten mit einer lebendigen Gemeinde. Einen Eindruck davon kann sich auch Enes Altunok, für den Kappadokien zu den „schönsten Regionen der Welt“ gehört, verschaffen (die unterirdischen Städte laden zu ausgiebigen Erkundungen – mehr hier). Ein Teil seines Preises besteht darin, die Konferenz in zwei Wochen besuchen zu dürfen.

Kappadokien ist „schönster Ort der Welt, um Fotos zu machen“

Es dürften übrigens nicht die letzten Fotos sein, die der junge Mann von seiner Heimat geschossen hat. „Wenn ich etwas Schönes sehe“, beschreibt er seine Leidenschaft, „schnappe ich mir sofort meine Kamera mache Fotos. Kappadokien, wo wir leben, ist durch seine natürliche Schönheit vielleicht sogar der schönste Ort der Welt, um Fotos zu machen.“

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