Erdoğan: Wir betrachten S&P nicht mehr als Ratingagentur!

Die Herabstufung des Ausblicks der Türkei von positiv auf stabil durch die Ratingangentur Standard & Poor's führt bei der türkischen Regierung zu Unverständnis. Das Vorgehen der Agentur könne nur ideologisch erklärt werden, so Ministerpräsident Erdoğan.

Der türkische Ministerpräsident Erdoğan ist erbost über die Herabstufung des Ausblicks der Türkei von der Ratingagentur Standard & Poor’s. Der Preis dieses Entscheidung könne nur sein, dass die Türkei  S&P nicht mehr länger als Ratingagentur anerkennen werde (S&P korrigierte den Ausblick der Türkei am Dienstag von positiv auf stabil – mehr hier).

„Das bankrotte Griechenland wurde heraufgestuft und unsere Bonität herabgestuft. Ist das nicht Unsinn? Das ist eine komplett ideologische Herangehensweise. Das glaubt euch niemand. Das könnte ihr Tayyip Erdoğan nicht weismachen. Wieso? Weil mein Land wächst. Das ist eine Türkei, die nicht nimmt, sondern gibt“, erklärte Erdoğan.

Die Zahlen liegen auf der Hand, so Erdoğan. Die konstanten Wachstumszahlen und die Steigerung der Exporte in den vergangenen Jahren dürfen keinen Zweifel an der Bonität des Landes aufkommen lassen.

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