Prozessbeginn in der Türkei: Herzogin Fergie will Vergleich erzielen

Die Herzogin von York, Sarah Ferguson, versucht in der Türkei einen Deal auszuhandeln. Wegen illegalem Filmmaterial aus türkischen Waisenhäusern steht sie dort wegen Verletzung der Privatssphäre der Kinder vor Gericht. Sie selbst traut sich allerdings nicht ins Land, denn hier droht ihr die Festnahme.

Heimlich drehte Sarah Ferguson in einem türkischen Waisenhaus, um Missstände aufzuzeigen. In der Türkei drohen ihr nun über 20 Jahre Haft wegen der Verletzung des Persönlichkeitsrechts der Kinder. Zudem führe sie eine Hetzkampage gegen das Land und störe den EU-Prozess, so die Anschuldigungen. In der vergangenen Woche fand die erste Anhörung in Ankara statt – ohne Ferguson. Denn die Herzogin von York will in jedem Fall eine Festnahme verhindern (mehr hier). Auch Großbritannien weigert sich die Ex-Frau von Prinz Andrew an die türkischen Behörden auszuliefern (deshalb verlässt sie das Land nur in Ausnahmefällen – mehr hier).

Fergusons Anwaltsteam versucht derzeit einen Vergleich zu erzielen, doch der jüngste Vorschlag wurde, wie die Hürriyet berichtet, abgelehnt, weil er „nicht die Kriterien des Gerichts erfüllt“. Daraufhin sei um eine Aufschiebung der weiteren Anhörungen gebeten worden, um einen besseren Deal auszuarbeiten. Der Prozess wurde nun offenbar unterbrochen.

Mehr zum Thema:

Versteckte Dreharbeiten: Herzogin Sarah Ferguson drohen 22 Jahre im türkischen Gefängnis!
Türkei: Schluss mit jahrelangen Prozessdauern!
Menschenrechtler: Türkei hat Rückschritte gemacht

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.