Türkei: Ausländische Direktinvestitionen stark gestiegen

Immer mehr ausländisches Kapital fließt in die Türkei. Damit macht sich das Land von Investoren abhängig. Die Regierung setzt allerdings genau auf diese Strategie, um das Wirtschaftswachstum zu fördern.

In den ersten zwei Monaten des Jahres stiegen die ausländischen Direkinvestitionen in der Türkei mit 1,7 Millarden um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, erklärte Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan am Freitag. Die Abhängigkeit der türkischen Wirtschaft von ausländischem Kapital sieht die Regierung allerdings nicht als Problem (Istanbuler Immobilien sind mittlerweile für viele Einheimische unbezahlbar geworden – mehr hier).

Investitionen bilden den Grundpfeiler der Regierungspolitik für wirtschaftliche Entwicklung, nachhaltiges Wachstum sowie die Verbesserung der nationalen Entwicklungsstufe. Um die Investitionen weiter zu steigern, müsse es den Investoren so leicht wie möglich gemacht werden, in der Türkei Geschäfte zu machen.

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