Ende des Manipulationsskandals: Der TFF erklärt die Vereine für „nicht schuldig“

In der Nacht hat der Disziplinarschuss der TFF (PFDK) den türkischen Manipulationsskandal mit acht Sanktionierungen beendet. Die Vereine kommen ungeschoren davon. Die Manipulationen gingen von Personen aus, die zwischen einen und drei Jahren gesperrt wurden. Ob das Gericht aber Aziz Yıldırım und die weiteren Inhaftierten freilässt, ist äußerst unwahrscheinlich, denn im „Manipulationsskandal“ wird auch die Gründung einer kriminellen Organisation strafrechtlich verfolgt.

Die der PFDK übersandten 16 Mannschaften haben gemäß der PFDK-Entscheidung keine Manipulation begangen und kommen daher straffrei davon. Beim Spiel zwischen Fenerbahce und Istanbul BB stelle man Versuche fest, das Ergebnis des Spiels zu schieben. Doch hier strafte man nicht die beiden Vereine ab, sondern lediglich Ibrahim Akın (Spieler bei IBB) und Ahmet Çelebi (Funktionär bei Sivasspor).

Damit geht der Fußball-Skandal in der Türkei zu Ende. Der inhaftierte Aziz Yıldırım (Präsident Fenerbahçe) (seine Befreiung war sogar Thema eines Online-Games – mehr hier), Tayfur Havutçu (Trainer Beşiktaş) und Sadri Şener (Präsident Trabzonspor) sind vom türkischen Fußball-Verband wie ihre Vereine auch für „nicht schuldig“ erklärt worden.

In diesen Spielen wurde der Versuch einer Manipulation festgestellt – kein Verein wurde bestraft, sondern nur Funktionäre

In folgenden Begegnungen in der Saison 2010/11 wurden Versuche von Spielschiebungen festgestellt: Eskişehirspor-Trabzonspor , Fenerbahçe-Ankaragücü , Fenerbahçe-İBB, Eskişehirspor-Trabzonspor, Gençlerbirliği-Fenerbahçe und Fenerbahçe-Ankaragücü

Fenerbahçe-Funkitonäre erhalten Sperren vom Verband

Gesperrt wurden unter anderem Şekip Mosturoğlu (Funktionär Fenerbahçe), Cemil Turan (Funktionär Fenerbahçe), Ümit Karan (ehem. Spordirektor Eskişehirspor) und Serdar Kulbilge (Torwart Gençlerbirliği) (Nihat Özdemir, Vize-Präsident von Fenerbahçe Istanbul, baut auf die Fans und das türkische Rechtssystem – mehr hier).

Mehr zum Thema:

Spiele-Manipulationsskandal: Gesperrter südkoreanischer Spieler begeht Selbstmord!
Fußball-Manipulationsskandal: Kein Zwangsabstieg für türkische Vereine
Fenerbahçe-Präsident: Aziz Yildirim glaubt an Freilassung im März

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.