Robert Pattinson: Sollen seine Fans „Twilight“ vergessen?

Im kommenden November ist es soweit, dann flimmert der letzte Teil der Vampirsaga "Breaking Dawn - Part 2" über die Kinoleinwände. Heiß wird der Streifen von den Fans herbei gesehnt, jede noch so kleine Meldung mit Argusaugen verfolgt. Doch sollten die Anhänger von Robert Pattinson und Co. schon jetzt den Rückzug aus dem Land der Untoten antreten?

Will „Twilight“-Star Robert Pattinson, dass seine Fans die so lieb gewonnenen Filme vergessen? Will er, dass die Erinnerungen an Edward Cullen und Bella Swan einfach verblasst? Nicht wenige glauben, dass der 25-Jährige mit seiner gezielten Rollenauswahl und seinem Mitwirken in krassen Independent-Streifen wie zum Beispiel „Cosmopolis“ genau das erreichen möchte und auch Freundin Kristen Stewart diese Strategie verfolgt.

Robs Zickzack-Kurs: Vom Sexy-Lover zum schrägen Typen

Laut dem Promimagazin „E!“ sei auch die 22-jährige junge Dame drauf und dran, ihr Leben nach „Twilight“ gehörig zu verändern. Ob das auch für ihre Karriere gilt, das sei mal dahingestellt. Doch wie dem auch sei. Rob jedenfalls verfolgt offenbar eisern das Ziel so wenig wie möglich vom Image des romantischen Blutsaugers übrig zu lassen. Gerade befindet er sich mitten in Verhandlungen zu einem Film namens „Rover“, wo er an der Seite von Guy Pierce zu sehen sein soll. Ein weiteres Projekt ist sogar schon unter Dach und Fach. Im Psycho-Thriller „Mission: Blacklist“ begibt er sich auf die Jagd nach Saddam Hussein.

Doch ist das der richtige Weg? Sollte Robert Pattinson wirklich alles, was ihn berühmt gemacht hat, nämlich seinen „Twilight“-Charakter, vollständig ad acta legen? Fast scheint es so, als wäre Rob es tatsächlich müde immerfort als der Frauenschwarm überhaupt angesehen zu werden. Ganz gleich, wohin er geht: Stets muss er sich verstecken, um keine Kreisch-Attacken ganz junger, aber auch schon etwas älterer Damen auszulösen. Mit „Cosmopolis“ and „Bel Ami“, das muss man leider sagen, gab er dem Sexy-Image allerdings noch einmal Vorschub – und zwar ordentlich.

Kristen Stewart lebt ihr Talent voll aus

Vielleicht sollte sich Rob eher an Freundin Kristen orientieren. Natürlich hat sie in ihren jüngsten Projekten auch auf Rollen gesetzt, die mit Bella Swan aber auch rein gar nichts gemein haben. Doch im Gegensatz zu Rob schien sie sich in „Snowhite and the Huntsman“, aber auch in „On the Road“ echten Herausforderungen stellen zu wollen. Hier konnte sie ihr Talent, dass in der „Twilight“-Saga nur an der Oberfläche schimmerte, vollends ausleben und wirklich zeigen, wie facettenreich sie eigentlich ist (in Sachen Karriere scheint sie derzeit die Nase vorn zu haben – mehr hier).

Wer weiß, vielleicht sollte Rob auch einfach etwas gelassener mit der Tatsache umgehen, dass „Twilight“ nun bald ein Ende haben wird. Sodass er, wenn alle Stricke reißen, eines Tages erneut auf sein altes Image zurückgreifen könnte. Eines dürfte jedoch ohnehin klar sein: Seine Sonnenbrillen wird er wohl auch in Zukunft nicht in der Öffentlichkeit abnehmen können. Einige besonders eingefleischte, wenn nicht liebeskranke Fans bleiben ihm so oder so (kleiner Trost: Er ist mittlerweile der zweitreichste Schauspieler seiner Heimat – mehr hier).

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