Mila Kunis offenbart: Sie hat ihre Familie während des Holocaust verloren

Mit der Serie "Die wilden Siebziger" wurde sie bekannt, für ihre Rolle in Black Swan haufenweise Lob. Die 28-jährige Mila Kunis ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten angekommen. Die düstere Vergangenheit ihrer Familie hat sie jedoch nicht vergessen.

Mila Kunis wurde am 14. August 1983 in Czernowitz, in der heutigen Ukraine geboren. Doch schon als Kind zog sie gemeinsam mit ihren Eltern in die USA. Jetzt, viele Jahre später, kann sie auch über das Schicksal ihrer Familie sprechen. Wie das Promiblatt „IndiaGlitz“ berichtet, wurden ihre Angehörigen während des Holocausts im Zweiten Weltkrieg auseinandergerissen. Und obwohl ihr dieses abscheuliche Schicksal nicht selbst widerfahren sei, hätte auch sie in ständiger Angst vor Verfolgung gelebt. Die ersten Jahre ihrer Kindheit war sie sogar gezwungen, ihre jüdische Herkunft zu verstecken (auch der aktuelle türkische Eurovision Kandidat Can Bonomo ist Jude – mehr hier).

Mila Kunis hat amerikanische Kultur nicht verstanden

„Meine ganze Familie hat den Holocaust erlebt“, berichtet Mila Kunis gegenüber der britischen „Sun“. Ihre Großeltern starben. Nicht viele hätten die Geschehnisse überlebt. „Nach dem Holocaust war es in Russland nicht gestattet religiös zu sein. Dennoch erzogen mich meine Eltern in dem Wissen, dass ich Jüdin bin. Im Inneren weiß man, wer man ist… Als ich in der Schule war, sah man immer noch antisemitische Symbole.“ Einer ihrer Freundinnen, so erinnert sie sich weiter, wuchs in Russland auf. Sie war in der zweiten Klasse. Eines Tages kam sie weinend nach Hause. Ihre Mutter fragte sie nach dem Grund und sie erklärte, dass auf der Rückseite ihres Platzes ein Hakenkreuz gewesen ist. Das ist ein Land, dass dich offensichtlich nicht will.“ (in der Türkei fordern religiöse Minderheiten eine stärkere Einbindung in die neue Verfassung – mehr hier)

Für Kunis selbst endete der Spuk bereits mit sieben Jahren als sie mit ihrer Familie nach Amerika kam. Doch die Umstellung bereitete ihr extreme Schwierigkeiten. „Ich habe jeden Tag geweint. Ich habe die Kultur nicht verstanden. Ich habe die Leute nicht begriffen.“

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