Tod mit 35: Türkischer Filmemacher Seyfi Teoman verstorben

Am Ende hat die Kraft wohl einfach nicht mehr gereicht: Der türkische Filmemacher Seyfi Teoman ist den verheerenden Folgen eines schweren Motorradunfalls nach drei Wochen Aufenthalt auf der Intensivstation erlegen. Er wurde nur 35 Jahre alt.

Am 16. April war der junge Filmemacher mit seinem Motorrad in der Nähe des Stadtteils Bakırköy auf der Istanbuler Autobahn E-5 unterwegs. Als es dann zu einem Unfall kam, zog er sich dabei eine Hirnblutung zu. Sofort wurde Teoman ins Çapa Universitätskrankenhaus gebracht und dort auf der Intensivstation betreut. Doch vergebens: Am vergangenen Dienstag hat er den Kampf um sein Leben verloren.

Der gefeierte Autor und Regisseur, der Independentfilme wie „Tatil Kitabı“, übrigens sein international preisgekröntes Debüt, oder „Bizim Büyük Çaresizliğimiz”, der im letzten Jahr für große Beachtung auf der Berlinale sorgte (hier drehte sich alles um eine Männerfreundschaft – mehr hier), gedreht hat, wurde erst im letzten Monat 35 Jahre alt. Übrigens ausgerechnet am Tag des Unfalls. Teoman war auch einer der Co-Produzenten des letzten Festival-Favoriten „Tepenin Ardi“. Das Erstlingswerk des türkischen Filmemachers Emin Alper (zur Gala war Seyfi Teoman wohl noch in Berlin – mehr hier).

Details zum Unfallhergang geben die türkischen Medien derzeit nicht bekannt.

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