Pentagon löst US-Militärkurs auf: Offizieren wurde Hass gegen Islam gelehrt

In einem Kurs für amerikanische Offiziere wurde verkündet, dass allen Muslimen der Krieg erklärt werden müsse. Dabei sollten Atomangriffe auf zivile Bevölkerungen nicht ausgeschlossen werden. Das Pentagon zeigte sich nach Veröffentlichung des fragwürdigen Lehrmaterials geschockt.

1,4 Milliarden Muslimen weltweit wurde im Kurs eines amerikanischen Militär-Colleges der „totale Krieg“ angesagt. Mittlerweile wurde der Kurs vom Pentagon aufgelöst. Die Inhalte, die durch das Wired Magazine an die Öffentlichkeit gelangten, sind erschreckend. Bei den Teilnehmern des Kurses handelt es sich zudem nicht um einfache Studenten, sondern um Offiziere und Zivilisten aus der Regierung.

In einer Präsentation des Oberstleutnants Matthew Dooley heißt es über die Muslime: „Sie hassen alles, wofür ihr steht und werden niemals mit euch in Koexistenz leben“. Die Genfer Konvention, die die Art und Weise eines bewaffneten Krieges regelt, sei „nicht länger relevant“. Damit sei die Möglichkeit gegeben „zivilen Bevölkerungen den Krieg zu erklären, wo immer es nötig sei (wie schon in den historischen Fällen von Dresden, Tokio, Hiroshima, Nagasaki angewendet…)“. Genau auf diese Weise sollten muslimische Städte zerstört werden, meint Dooley.

Eine Erklärung zu seinem Unterrichtsmaterial wollte Dooley bisher nicht machen. Das Pentagon hat den Kurs bereits auflösen lassen und bezeichnete die Vorkommnisse als vollkommen inakzeptabel. Das ist der zweite Skandal dieser Art innerhalb weniger Wochen. Erst vor kurzem kam zudem an die Öffentlichkeit, dass in FBI-Lehrmaterial Muslime unter Generalverdacht gestellt wurden (mehr hier).

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