Reality Show um Houston Familie: Cissy will Karriere von Bobbi Kristina antreiben

Ob die Familie weiß, was sie da tut? Gerade einmal drei Monate sind seit dem Tod von Whitney Houston vergangen, schon ist eine zehnteilige TV-Serie über ihre Hinterbliebenen geplant. Houstons Mutter Cissy sieht darin nur Vorteile. So könne die Karriere ihrer Enkelin Bobbi Kristina in Schwung kommen.

„The Houston Family Chronicles“ soll die Reality-Show heißen, die der US-Sender Lifetime in Auftrag gegeben hat und noch in diesem Jahr binnen zehn Folgen Einblicke in das Leben der Familie Houston geben soll. Jeweils eine Stunde lang sollen die Episoden werden, in denen unter anderem Mutter Cissy Houston, Enkelin Bobbi Kristina sowie ihre einstige Managerin und Schwägerin Pat Houston zu Wort kommen.

Bereits im vergangenen März war die 19-jährige Bobbi Kristina erstmals nach dem Tod ihrer Mutter im TV zu sehen. In einem exklusiven Interview mit Oprah Winfrey, einer engen Freundin der Familie, sprach sie über den bisher schlimmsten Verlust ihres Lebens (es wurde gemunkelt, dass Bobbi Kristina ihre Nachfolgerin werden sollte – mehr hier). Doch dem offenbar nicht genug: Cissy Houston, die sich bisher um den Umgang ihrer Enkelin mit deren Ziehbruder Nick Gordon sorgte, sieht nun die Chance gekommen (sie bezeichnete das Treiben der Enkelin als Inzest – mehr hier). Dieses Format, so will sie gegenüber Freunden erklärt haben, könnte die eigene Gesangs-Karriere der Kleinen sichtlich vorantreiben. Das berichtet derzeit „tmz.com“.

Cissy Houston, so heißt es, sei sich wohl bewusst, dass Bobbi die Leidenschaft ihrer Mutter für den Gesang teile. Diese Passion hat sie übrigens bereits auf YouTube präsentiert:

Eine Reality-Show, dessen ist sie sich sicher, könne der perfekte Ort sein, um dieses Talent einer breiten Öffentlichkeit vorzuführen. Darüber hinaus könne die Show den Trauerprozess unterstützen, da sie die Familie zusammenhalte. Natürlich sei auch hier nicht wenig Geld im Spiel. Allerdings, so würden die Produzenten betonen, sei der Tonfall hier ein wesentlich seriöserer als etwa im Fall der Kardashian-Familie.

Ganz anders sieht die Sache übrigens Bobbis Vater Bobby Brown. Er soll überhaupt nicht begeistert sein von der Idee, dass seine Tochter in einer eigenen Reality-Show zu sehen sein wird. Zwar hätte er nichts dagegen, doch er, so berichten die US-Medien, hätte das Mädchen lieber in seiner Sendung gesehen, die ebenfalls bald zu sehen sein wird. Dazu, so scheint es, werde es allerdings kaum kommen. Wie „tmz.com“ weiter erfahren haben will, habe der Teenager den Kontakt zu ihrem Vater völlig abgebrochen. Die Familie sei zudem überzeugt, dass es ihm auch in diesem Fall nur um Geld gehe.

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