„Men in Black 3“: Fast wäre das Mega-Projekt gescheitert

Erst am vergangenen Wochenende kamen Will Smith-Fans hierzulande voll auf ihre Kosten. Mit den Kultfilmen "Men in Black" und "Men in Black II" waren die TV-Abende gesichert. Ab 24. Mai sind Smith und Tommy Lee Jones erneut auf Kino-Alienjagd. Doch die Herausforderungen warten diesmal nicht nur auf der Leinwand.

Zehn Jahre sind seit dem letzten Teil „Men in Black II“ mittlerweile vergangen. Das „Licht von Zartha“ ist gerettet und die Sorge der Fans ist groß: Wird das Ganze ein Reinfall oder ein ebenso fullminantes Comeback wie es „American Pie: Das Klassentreffen“ (bereits seit letzten Sommer harrten die Fans der Reunion – mehr hier) gelungen ist? Nahezu 375 Millionen Dollar hat die Produktion und der Vertrieb des Mega-Blockbusters am Ende verschlungen. 15 Jahre, nachdem dank einer Riesenschabe alles in den geheimnisvollen Räumen des MiB begann, stellt sich nun die Frage, ob Will Smith und sein Kumpan das Publikum erneut begeistern können.

„Men in Black III“: Teuerster Kinostart des Sommers

Doch das scheint nur die letzte „Sorge“ innerhalb einer langen Kette von Herausforderungen, die das Produktionsteam von „Men in Black III“ zu bestehen hatte. Wie die „Los Angeles Times“ zusammenfasst, gehört dieser Film wohl zu den „unruhigsten“ Hollywood-Produktionen der letzten Zeit. Die Sci-Fi-Komödie aus dem Hause Sony Pictures habe unzählige Drehbuch-Nacharbeiten erfahren, hätte mit unzufriedenen Stars zu kämpfen gehabt und sogar einen dreimonatigen Produktionsstillstand erlebt als die Autoren und Studioleitung sich derart zankten, dass das Projekt sogar zu scheitern drohte. 250 Millionen Dollar später war der Film endlich im Kasten und „Men in Black III“ wohl der teuerste Kinostart dieses Sommers.

Doch dieser muss sich nun auch lohnen. Am 24. Mai kommt der Film hierzulande in die Kinos. Das Publikum muss allerdings zehn Jahre nach „MiB 2“ neu auf die Herren in ihren klassisch schwarzen Anzügen eingestimmt und eine kostpielige Marketing-Maschinerie in Gang gesetzt werden. Denn in der Zwischenzeit ist eine ganze Generation an Kinogängern herangewachsen, die mit den „Men in Black“ noch nicht einmal in Berührung gekommen ist. Und die Konkurrenz schläft ebenfalls nicht. Auch Disney will mit „The Avengers“ die Kinokassen zum Glühen bringen. Bisher scheint deren Plan aufzugehen. Bereits am ersten Wochenende spielte der Film weltweit 642 Millionen Dollar ein und avancierte so zum erfolgreichsten Kinostart aller Zeiten. Nichtsdestotrotz sollen Sony Pictures laut „Los Angeles Times“ nach wie vor äußerst zuversichtlich sein, dass ihr 3D-Spektakel nicht nur Fans von Will Smith, sondern auch ganze Familien in die Lichtspielhäuser locken wird.

„Men in Black II“ war im Vergleich zum Original ein Flop

Aber ganz abgesehen von allen kommerziellen Berechnungen habe sich auch hier gezeigt, dass Fortsetzungen nicht immer der einfachere Weg sein müssen. Laut Walter Parkes, der alle drei Teile produziert hat, sei die Angelegenheit sogar weitaus schwieriger gewesen als der allererste Teil. „Die Herausforderung besteht darin, frisch und originell zu sein und gleichzeitig den Kern der Geschichte zu treffen.“ „Men in Black 2“ hatte dieses Schicksal 2002 bereits ereilt. Die Kritiker hatten die Fortsetzung verrissen. Der Film spielte gut 150 Millionen Dollar weniger ein als der erste Teil. Selbst die Filmemacher gestanden später den ein oder anderen Fehler ein. Doch der Geist von „Men in Black“, das erlebte Parkes auf einer Reise durch Asien hautnah, ist noch immer vorhanden. Es bleibt zu hoffen, dass man im dritten Anlauf erneut den richtigen Ton getroffen und alte wie neue Fans nicht enttäuschen wird. Geht die Rechnung auf, so das Blatt weiter, könnte sogar „Men in Black 4“ folgen. Doch das steht – im wahrsten Sinne des Wortes – in den Sternen.

Mehr zum Thema:

Ruf nach höheren Steuern: Hollywood-Star Will Smith steht hinter US-Präsident Barack Obama
Auftritt wie eine Erwachsene: Will Smith, pass’ auf deine kleine Tochter auf!
Men in Black 3: Will Smith und Tommy Lee Jones auf Alienjagd! (Trailer)

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.