Islamist ruft zu Mord an Pro NRW-Mitgliedern auf

In einem beispiellos brutalen Video weist der aus Bonn stammende Islamist Yassin Chouka seine salafistischen Glaubensbrüder an, wie sie Mitglieder der Pro NRW-Partei zu töten hätten: Einzeln, nachts, im Morgengrauen. Wenn die Ermordung nicht gelinge, müssten die Opfer möglichst lange geschlagen werden. Die Polizei nimmt die Drohung sehr ernst.

Der aus Bonn stammende Yassin Chouka ruft in einem Video dazu auf, alle Pro NRW-Mitglieder zu töten. Das „Vergehen“, welches Chouka den Parteimitgliedern vorwirft: Sie hätten durch das Zeigen von Mohammed-Karikaturen den Propheten beleidigt und verdienen nun den Tod (in Bonn und Solingen kam es zu Ausschreitungen – mehr hier). Chouka führt zur Legitimation der Verbrechen den Koran und ein besonderes Mandat an, welches er von den Mudschahidin in Afghanistan erhalten haben will. Mudschahidin sind jene, die den heiligen Krieg betreiben. „Ihr sollt die Mitglieder der Pro NRW alle töten“, hätten sie gesagt. „Auch die deutschen Medien haben an den Verbrechen wieder mitgewirkt“, sagt die Stimme in der Audiobotschaft, von der Behörden sicher sind, dass sie zu Yassin Chouka gehört.

Choukas Auslassung jagen wirklich gläubigen Muslimen wie allen anderen normal denkenden Menschen in Deutschland kalte Schauer über den Rücken: Detailgenau und eiskalt gibt er klare Anweisungen, wie bei den Morden vorgegangen werden soll. Es solle zukünftig davon abgesehen werden, auf Kundgebungen der Pro NRW zu gehen: „Das Risiko ist zu groß, dass ihr von der Polizei, die euch natürlich auch feindlich gegenüber steht, festgenommen werdet. Ihr braucht nicht hinzugehen und zu schauen, ob sie erneut die Karikaturen zeigen, sie haben es bereits getan und die Münze ist dadurch schon gefallen.“ Stattdessen solle man einzelnen Mitgliedern im „Schutz der Dunkelheit oder im Morgengrauen“ auflauern und dann zuschlagen. Dies sei durch die Scharia gedeckt. Gelinge die Ermordung nicht, sollte so lang auf die Opfer eingeschlagen werden, bis sie ihre Taten (Herzeigen von Karikaturen) bereuen.

Yassin Chouka wird von den deutschen Behörden gesucht. Gegen ihn werde wegen „Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung ermittelt“, erklärt die Bundesstaatsanwaltschaft. Dabei soll es sich um die Islamische Bewegung Usbekistan (IBU) handeln.

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