Chemtrails: Griechische Luftwaffe äußert sich zu Verschwörungstheorien

In den vergangenen Wochen versetzte die Sichtung von Kondensstreifen am Himmel viele Griechen in Angst und Schrecken. Wegen der vielen Anfragen von besorgten Bürgern, die wissen wollten, ob die Regierung versuche, mit Chemikalien das Bewusstsein der Bevölkerung zu beeinflussen, gab das griechische Militär nun eine Erklärung zu den Vorkommnissen ab.

Die Streifen „bestehen aus Tröpfchen oder kleinen Kristallen, die durch die Kondensation von Wasserdampf aus den Motorabgasen entstehen“, so die Luftwaffe. Um auch nicht den geringsten Zweifel an dieser Aussage zu lassen, erklären die Behörden weiter: „Die Kondensation von Abgasen ist ein natürliches Phänomen, das auf die geringe Lufttemperatur in der Höhe zurückzuführen ist, in der sich die Flugzeuge bewegen“. An kalten Tagen könne man dasselbe Prinzip bei Autoabgasen beobachten.

Alle Flugzeuge Luftwaffe unterstehen genauesten Kontrollen

Auch die Tatsache, dass an bestimmten Tagen gehäuft Kondensstreifen zu beobachten seien, sei vollkommen normal, versichert die Luftwaffe. Das sei alles von der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit sowie Flughöhe abhängig. Alle Flugzeuge Luftwaffe unterstehen genauesten Kontrollen, so das Statement (mitten in den Versuchen der griechischen Regierungsbildung kam ein Appell, das Griechen und Türken sich die Hände reichen sollten – mehr hier).

Eingefleischte Verschwörungstheoretiker lassen sich davon sicherlich nicht beruhigen. Seit Mitte der neunziger Jahre kursiert die Theorie, dass Regierungen mit Hilfe von Chemikalien, die mit Flugzeugabgasen vermischt werden, ihre Bürger manipulieren. Außerst selten ist allerdings, dass sich ein Land offiziell dazu äußert (ein Selbstmord am Syntagma-Platz hat Anfang April schwere Krawalle ausgelöst – mehr hier).

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