Cyberwar: USA hacken Website der Al-Qaida

Amerikanische Internetexperten haben die Webseiten der Al Qaida im Jemen gehackt und Texte verändert, so die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton. Texte, die „mit der Tötung von Amerikanern prahlten“ seien beispielsweise geändert worden.

Die USA verfolgen nun eine etwas andere Strategie, um den Terrornetzwerk Al Qaida etwas entgegenzusetzen. US-Internetexperten haben sich in die Website von Al Qaida im Jemen gehackt, erklärte Außenministerin Hillary Clinton bei einem Galadiner der Kommandoeinrichtung für Spezialeinsätze in Tampa.

Internettexte, die „mit der Tötung von Amerikanern prahlten“ seien durch Inhalte ersetzt worden, die auf den Tod muslimischer Zivilisten aufgrund von Anschlägen des Terrornetzwerkes hinweisen (das ist auch vielen Muslimen bewusst – mehr hier). Damit soll etwa verhindert werden, dass Al Kaida mittels des Internetpropaganda für neue Mitglieder werbe. In einer ersten Reaktion hätten die Extremisten ihre Unterstützer nun aufgefordert, „nicht alles zu glauben, was sie im Internet lesen”.

Ziel der Spezialisten sei es, die Propaganda der Extremisten durch taktische Manöver zu diskreditieren. Mittels sozialer Medien und dem Hacken in Internetauftritte sollen dann die Widersprüche des Terrornetzwerkes aufgezeigt und auf Angriffe auf muslimische Zivilisten hingewiesen werden (auch ein Anschlag auf das türkische Parlament sei geplant gewesen – mehr hier).

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