Neil Armstrong enthüllt: Apollo 11 Mission hatte nur eine 50 % Chance!

Der einstige Apollo 11-Astronaut Neil Armstrong gibt nur selten Interviews. Tut er es doch, ist der Nachrichtenwert garantiert. So auch in diesem Fall: Wie der erste Mann auf dem Mond jetzt enthüllt, stand die Mission des Jahres 1969 ziemlich auf der Kippe.

Erster Landungsversuch auf dem Mond hatte 50-50 Chance

Im Laufe des folgenden Jahrzehnts, wurde jede Apollo-Mission genutzt, um verschiedene Teile des Antriebs sowie Navigations-und Kommunikationstechnik, die für eine Reise zum Mond erforderlich sein würden, zu testen. Erst einen Monat vor dem Start der Apollo 11 Mission, erinnert sich Armstrong zurück, hätte man sich entschlossen, nun genug Vertrauen in die Technik zu haben und einen Abstieg auf die Oberfläche des Mondes zu wagen. „Ich denke, wir hatten eine 90% Chance, wieder sicher zur Erde zu gelangen, aber nur eine 50-50 Chance beim ersten Versuch eine Landung hinzubekommen. Es gibt so viele Unbekannte bis man von der Mondumlaufbahn auf dessen Oberfläche gelangt. Das konnte bisher nicht in Tests erprobt werden. Es gab eine Große Chance, dass da etwas sein würde, was wir nicht richtig verstehen könnten und uns dazu veranlasst hätte ohne Landung zurück zur Erde zu fliegen.“ (die erste Türkin im All wird due Les Ottomans-Hotelbesitzerin Ahu Aysal Kerimoğlu – mehr hier)

So kam es dann beinahe auch: Der Bordcomputer empfahl der Crew eine Landung am Rande eines großen, mit Felsbrocken übersäten Kraters. „Absolut kein guter Landeplatz“, wie Armstrong auch heute meint. Kurzerhand entschloss er sich die Kapsel manuell wie einen Helikopter zu steuern und dann auf einer ebeneren Fläche zu landen. Ein nicht gerade ungefährliches Manöver, wie er zugibt: „Wir hatten nur noch für etwa 20 Sekunden Treibstoff.“ Gereicht hat es am Ende, wie heute jedermann weiß, doch. Armstrongs Worte „Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit!“ bleiben wohl auf immer unvergessen.

Seither hat er die Entwicklung der NASA und die Schritte der Regierung genauestens verfolgt. Derzeit seien das Weiße Haus und der Kongress uneins über die zukünftige Ausrichtung des Raumfahrtprogramms. Die NASA ist zum Spielball zwischen den Fronten geworden (aktuell wurde der Black Eyed Peas-Star Will.I.Am verpflichtet als Songwriter für die NASA tätig zu werden – mehr hier).

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