Gewagter Crossover: Bayerische Hofmusiker mixen Folk mit orientalischem Sound

Bayerische Musik und orientalische Klänge, wer glaubt, dass das nicht zusammenpasst, liegt falsch. Das beweist die „Unterbiberger Hofmusik“ mit ihrem neuen Album „Bavaturka – Türkische Reise“.

Die „Unterbiberger Hofmusik“, das sind das Eherpaar Irene und Franz Josef Himpsl und ihre drei Söhne Xaverm Ludwig und Franz. Die Familie ist bekannt für ihre grenzüberschreitenden Musikprojekte. Diesmal brachten sie zusammen, was niemand so einfach zusammen vorstellen kann: Volkstümliche Bayerische Klänge und türkische Musik. Doch gerade das machte für die Familie den Reiz aus.

„Hätte mir jemand noch vor fünf Jahren prophezeit: Ihr werdet einmal ein türkisches Programm spielen – damals hätte ich verständnislos den Kopf geschüttelt“, erklärt Franz Joseph Himpsl zu seinem neuesten Projekt „Bavaturka“.

Vor einigen Jahren kam die Familie auf Einladung des Goethe-Instituts erstnals nach Izmir und Istanbul. Die „unglaubliche Gastfreundschaft, interessanteste Menschen und phantastische Musiker“ haben die Familie beeindruckt, so Himpsl. Die türkische Musik ließ die Familie nicht mehr los – zum Glück, denn so entstand ein beeindruckendes Musikerlebnis. Unterstützung erhielt die bayerische Band vom türkischen Musiker Şeref Dalyanoğlu. Er hat Franz Josef Himpsl in die „Tücken der türkischen Musik“ eingeführt und ist auf dem Album mit seinem Oud, einer traditionellen Laute, zu hören. Das Ergebnis, die CD „Bavaturka – Türkische Reise“, ist ab dem 3. August erhältlich.

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