Selbstmord: Sohn des jüdisch-türkischen Geschäftsmanns Jak Kamhi ist tot

Schreckliche Nachrichten aus der Türkei: Hayati Kamhi, der Sohn des bekannten türkisch-jüdischen Geschäftsmannes Jak Kamhi, starb an diesem Montag bei einem mutmaßlichen Selbstmord in seiner Heimat Istanbul.

Am frühen Montagmorgen, so heißt es derzeit in den türkischen Medien, soll der 62-jährige Kamhi schwer verletzt in seiner Villa im Stadtteil Üsküdar aufgefunden worden sein. Selbst ein herbeigerufener Krankenwagen konnte ihm nicht mehr helfen. Er starb noch bevor die Rettungskräfte sein Anwesen erreichten.

Kurz nachdem sie die Nachricht erhalten hatten, machten hochrangige Beamten des israelischen Konsulats in Istanbul ihre Aufwartung im Hause Kamhi (der Vater ist Ehrenvorsitzender von „Yıl Vakfı“ – mehr hier).

Hayati Kamhi hatte einst Elektro-Ingenieurswesen studiert. Er war Inhaber und Gründer der führenden Yacht-Werft İstanbuls Proteksan Turquoise A.Ş. Zu den Hintergründen und näheren Umständen des Selbstmords macht die türkische Presse derzeit noch keine Angaben.

Hayatis Vater Jak geriet vor gut 20 Jahren in die deutschen Schlagzeilen. Im Januar 1993 nahm in Istanbul ein schwerbewaffnetes Kommando der Hisb Allah den kugelsicheren Wagen des jüdischen Industriellen unter Feuer. Doch die Zündung der Panzerfaust versagte. Kamhi überlebte das Attentat. Auch ein weiteres zwei Jahre später scheiterte.

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