Karl Lagerfeld: Seine Katze kann sogar ein iPad bedienen

Eigene Kinder hat der extravagante Modeschöpfer Karl Lagerfeld nicht - würde er nach eigenem Bekunden auch gar nicht haben wollen. Er steckt seit Jahrzehnten seine ganze Energie in die Mode und seit einiger Zeit offenbar auch in seine Katze. Die hat mittlerweile ganz erstaunliche Dinge von ihrem berühmten Herrchen gelernt.

Die Beziehung zwischen Menschen und Tieren kann manchmal schon seltsame Züge annehmen. Nicht selten geschieht es, dass gerade Alleinstehende ihre Vierbeiner als Partnerersatz oder gar als ihre „Kinder“ betrachten. Hund oder Katze werden mit Zuneigung und allerhand Dingen, die sie eigentlich gar nicht brauchen, überschüttet. Daneben werden ihnen Verhaltensweisen anerzogen, die ihrem Naturell nun wirklich nicht entsprechen.

Auch Chanel-Designer Karl Lagerfeld scheint es mit seiner edlen Siamkatze etwas zu gut zu meinen. Auch, wenn eingefleischte Tierfreunde das ganz anders sehen mögen. Aber wie dem auch sei: Die kleine Choupette jedenfalls „residiert“ in der Pariser Wohnung des Modeschöpfers. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. In den vergangenen Monaten, so berichtet derzeit die „Daily Mail“ hat Lagerfeld viel Zeit und Geduld in seine hübsche Weggefährtin investiert. Peu à peu hat er die flauschige Dame in die Welt der gehobenen Küche, aber auch die der modernen Technik eingeführt. Mittlerweile soll Madame sogar ein iPad bedienen können. Als Beweis dafür postete der 78-Jährige am 10. Mai prompt ein Photo auf Twitter (auch türkische Samtpfoten können im Internet bewundert werden – mehr hier).

Choupette und iPad: Karl Lagerfeld twittert Beweisphoto

Doch dem nicht genug. Gegenüber WWD erklärt er: „Mittags und Abends isst sie mit mir am Tisch, wo sie ihr eigenes Futter hat. Mein Essen rührt sie nicht an. Sie will nicht am Boden essen. Sie schläft unter einem Kissen und sie weiß, wie man ein iPad benutzt.“ Selbstverständlich wird auch gut für Choupette gesorgt, wenn der Meister einmal nicht zur Stelle ist. Gleich zwei Damen sind für die Rund-um-die-Uhr-Betreuung der neun Monate alten Katze zuständig und angehalten ein Tagebuch über alle Stimmungen, Bewegungen und Essgewohnheiten zu führen. Karl Lagerfeld ist sich der Extravaganz jedoch voll bewusst: „Sie ist verdammt verwöhnt.“ Aber wie könnte es im Hause des Modeschöpfers Nummer eins auch anders sein.

Keine eigene Modekollektion für Choupette

Die Rassemieze verdankt Lagerfeld übrigens seiner französischen Muse Baptiste Giabiconi. Der „teuerste Junge der Welt“ schenkte sie ihm im vergangenen Januar und seither ist sie zu seiner Hauptbeschäftigung geworden. Gut 600 Tagebuchseiten sind übrigens seit ihrem Einzug zusammengekommen und prompt blüht in Lagerfeld die nächste Geschäftsidee: „Ich denke, es könnte lustig sein, aus Choupettes Tagebuch ein kleines Buch zu machen.“ Aber liegt das Thema Mode eigentlich nicht viel näher? Eine eigene Kollektion wird sie aber definitiv nicht erhalten. Solch eine Vermenschlichung sei „Zirkus“ und wiederum gar nicht in seinem Sinne (ein Kater ist vor einiger Zeit Erbe eines 10 Millionen Dollar Vermögens geworden – mehr hier).

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