Sunexpress Maschine zur Landung gezwungen: Passagiere attackierten Flugbegleiter

Eine Maschine der türkischen Fluggesellschaft Sunexpress sah sich am vergangenen Dienstag zu einer unfreiwilligen Zwischenlandung gezwungen, nachdem zwei Passagiere einen Flugbegleiter der Airline angegriffen haben.

Die Sunexpress-Maschine (SunExpress-Flug XG-1691), so berichtet die türkische Zeitung „Hürriyet“, habe sich am 12. Juni auf dem Weg von Frankfurt am Main in die türkische Hauptstadt Ankara befunden, als in einer Reiseflughöhe von 37.000 Fuß ein Kampf in der Kabine ausgebrochen sei (im November verbreitete sich während eines Fluges Terrorangst, dabei war der Pilot lediglich auf der Toilette – mehr hier).

Zwei, von den Medien nicht näher bezeichnete Passagiere, haben, so heißt es weiter, aus bisher noch ungeklärter Ursache einen Flugbegleiter attackiert. In der Folge entstand ein Handgemenge, welches den Piloten letztlich dazu veranlasste, das Flugzeug auf einem Flughafen in der rumänischen Hauptstadt Bukarest zu landen (auch ein Star der „Lindenstraße“ veranlasste im vergangenen Jahr eine Piloten zur Landung – mehr hier).

Die beiden Störenfriede wurden nach der Landung umgehend von der rumänischen Polizei in Empfang genommen, während sich der Flugbegleiter wegen kleinerer Verletzungen in Behandlung begab. Erst mit einer fünfstündigen Verspätung konnte die Boeing 737 der Sunexpress am Ende ihren Flug fortsetzen. Bisher gibt es keine Informationen über den Zustand der inhaftierten Verdächtigen.

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