Blick auf den Bosporus, bitte! Ausländer wollen in Istanbul ganz besondere Immobilien

Dank einer neuen Gesetzgebung, die den Immobilienmarkt der Türkei für ausländische Investoren noch weiter geöffnet hat, strömen die Kunden zahlreich gen Istanbul. Erwerben wollen sie dort allerdings nicht irgendein Haus. Auch in der Türkei gilt: Lage, Lage, Lage - und die sollte am besten einen unbeschreiblichen Blick auf den Bosporus bieten.

Seit die türkische Regierung per Gesetz den Erwerb von Grundstücken für ausländische Investoren vereinfacht hat (statt vormals 2,5 Hektar können jetzt bis zu 30 erworben werden- mehr hier), haben ausländische Staatsangehörige ihr Augenmerk vor allem auf Istanbuler Immobilien mit Blick auf den Bosporus gerichtet, fasst Işık Gökkaya, Präsident des Verbands der Immobilien-Investmentgesellschaften (GYODER) zusammen. Vor allem Investoren aus den arabischen Ländern ziehe es derzeit in die Türkei. Mehr noch als Käufer aus dem Westen.

„Die Türkei ist ein attraktiver und sicherer Hafen mit einer starken Wirtschaft. Der Istanbuler Markt erlebt derzeit die größte Aktivität. Bürger aus Kasachstan, Aserbaidschan und den arabischen Ländern sind vor allem an Luxus-Objekten in Istanbul mit Blick auf den Bosporus interessiert“, so Gökkaya. Daneben stünden Immobilien an der Küste hoch im Kurs.

Potentielle Käufer in Russland, Katar, Saudi-Arabien und im Iran

Gökkaya begrüßt die neue Gesetzgebung, die den Immobilienerwerb für Ausländer insgesamt erleichere, und erwartet nun einen entsprechenden Boom auf dem diesem Sektor. Die Firmen jedenfalls stellten sich in Sachen Marketing mehr und mehr darauf ein. Die Verkaufszahlen würden stetig wachsen, damit aber natürlich auch die Preise (Sothebys ist bereits überzeugt, dass es Istanbul mit London oder Paris aufnehmen kann – mehr hier).

Gökkaya ist überzeugt, dass es der Immobiliensektor, der in der Vergangenheit gut zwei Milliarden an Einnahmen pro Jahr einbrachte, mit ausländischen Investitionen mittelfristig auf fünf, langfristig sogar auf zehn Milliarden Dollar bringen könnte – inklusive eines positiven Effektes auf das Leistungsbilanzdefizit der Türkei. Die Branche jedenfalls steht in den Startlöchern: Türkische Immobilien-Firmen haben derzeit damit begonnen, Vertriebsbüros im Ausland zu eröffnen. „Nun konzentrieren sie sich auf Länder, wie Russland, Katar, Saudi-Arabien und den Iran, in denen sie nie zuvor verkauft haben.“ (der Boom lockt jedoch auch Kriminelle an – mehr hier).

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