PKK in Panik: Krankheitsfälle nehmen zu

Die anhaltenden Operationen gegen die Terrororganisation PKK zeigen Wirkung. Nach und nach ist es den türkischen Sicherheitskräften gelungen, PKK-Anhänger aus ihren Verstecken zu treiben. Jetzt, da ihnen der Schutz der Höhlen fehlt, stehen die Terroristen vor einer neuen Herausforderung: Sie haben zunehmend mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Angeblich, so heißt es in den türkischen Medien, würde innerhalb der PKK auf Grund einer sich ausbreitenden Krankheitsepidemie derzeit geradezu Panik herrschen. Jetzt, da die türkischen Sicherheitskräfte sie aus ihren Rückzugsgebieten verdrängt hätten, stünden die PKK-Mitglieder ohne Unterschlupf und Vorräte da (auch iranische Waffen wurden gefunden – mehr hier). Die Folge: Der allgemeine Gesundheitszustand der Terroristen verschlechtere sich und eine Epidemie sei auf dem Vormarsch.

PKK-Mitglieder kehren der Terrororganisation den Rücken

Doch auch innerhalb der PKK zeigt man sich unerbittlich. So soll ein Hilferuf eines regionalen PKK-Anführers von einem hochrangigen Vertreter im Hauptquartier der Organisation in Kandil ziemlich harsch zurückgewiesen worden sein. Hier, so heißt es, wolle man über irgendwelche Krankheiten nichts wissen. Vermutlich sollte die Nachricht von einer Epidemie nicht bis in die PKK-Führungsriege dringen. Und in der Tat: Einen Tag nach Bekanntwerden, dass Mitglieder der Organisation ernsthaft erkrankt seien, sich die Symptome nun weiter verbreiten würden und man auf Hilfe warten würde, hieß es aus Kandil, dass man von regionaler Führungsebene nie etwas darüber gehört hätte.

Nachdem die Patienten ihrem Schicksal überlassen wurden, so berichtet die türkische „Sabah“, hätten einige sich dem Befehl aus Kandil widersetzt und versucht Hilfe in der Stadt zu bekommen, während sich andere dazu entschlossen haben sollen, der Organisation vollständig den Rücken zu kehren.

PKK-Führung will nicht von Krankheitsfällen wissen

Während der jüngsten Operation der Sicherheitskräften auf PKK-Enklaven auf dem Berg Cudi wurden auch medizinische Materialien der Terrororganisation beschlagnahmt. Einige PKK-Mitglieder, die sich ergeben hatten, seien nicht nur selbst krank gewesen, sondern erklärten, dass eine ganze Reihe unter ihnen die gleichen Beschwerden hätten und dass hochrangige PKK-Mitglieder diese Tatsache verschleiern würden.

Obschon einige von ihnen versucht hätten in der Stadt medizinische Versorgung zu organisieren, würden die derzeitigen Vorräte nicht ausreichen. Weitere Hilfe sei jedoch dringend erforderlich. Weiterhin erklärten die PKK-Mitglieder, dass vor allem die Frauen unter ihnen betroffen seien und dass die Führung des weiblichen Flügels der PKK, YJA-STAR, um eine sofortige Evakuierung aus der Region gebeten hätte, vergebens (ein türkischer Sicherheitsexperte versucht in einem Buch zu ergründen, warum Frauen der PKK beitreten – mehr hier).

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