Scooter Braun: Justin Bieber braucht immer noch Führung

Er ist 18 Jahre alt, hat seinen High School Abschluss, bald ein eigenes Haus und Millionen auf dem Konto. Erwachsen ist er deswegen allerdings noch lange nicht, meint Scooter Braun. Manager von Mega-Star Justin Bieber.

Eines ist sicher, sein neues Album „Believe“, das am 19. Juni dieses Jahres veröffentlicht wird, zeigt den Fans einen deutlich reiferen Justin Bieber (auch eine kleine Hommage an Selena Gomez ist zu finden – mehr hier). Doch nur, weil er jetzt älter klingt, so mahnt sein Manager Scooter Braun, hieße das noch lange nicht, dass Justin flügge und bereit sei, das sichere Nest zu verlassen.

Ein erwachsener Künstler, so Braun, sei der „Boyfriend“-Interpret mit seinen gerade einmal 18 Jahren noch lange nicht. „Er braucht immer noch Führung“, betont der gegenüber über „Billboard“. „Er ist immer noch dabei, seinen Weg zu finden. Er ist kein kleiner Junge mehr. Aber er ist definitiv noch kein Mann.

Justin Bieber: Pubertät vor der ganzen Welt

Ohnehin hätte es Justin im jetzigen, digitalen Zeitalter schwerer als sämtliche Popstars vor ihm. Er sei eine Ein-Mann-Boygroup, der sich nicht auf seine Bandkollegen verlassen könne. Niemand in der bisherigen Musikgeschichte sei unter einem derartigen Druck groß geworden. Er sei ein berühmter Solo-Künstler, der in einer Welt aufgewachsen sei, die 24 Stunden, sieben Tage die Woche aktiv wäre. Seine Pubertät, spitzt Braun zu, hätte quasi die gesamte Welt live und in Farbe miterlebt. Jeder hätte bestimmte Erwartungen an ihn gehabt. Andere würden nur darauf warten, dass er seine Karriere doch noch vermasselt. „Er ist ein Kämpfer. Ich bin stolz auf ihn“, so Braun. Er sei sich selbst treu geblieben und hätte nun die Kontrolle über die gesamte Situation.

Auch Justin Bieber selbst reflektiert seine Stellung innerhalb der Musikszene und auch innerhalb der digitalen Welt. Niemandem, so offenbart er in der Juni-Ausgabe der GQ, würde er wirklich vertrauen. Er selbst hätte das auf die harte Art lernen müssen (auch er selbst habe sich am liebsten unter Kontrolle – mehr hier).

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