„Beleidigung“: Regierungen zwingen Google zur Löschung von Suchergebnissen

In Europa hat kein Land so oft Anfragen auf Löschungen bei Google gestellt wie Deutschland. Aus der Türkei kamen vor allem Lösch-Anträge zu Inhalten, die Atatürk verunglimpfen. Für Google ist der Trend ein "alarmierendes" Zeichen. Nicht nur die Einschränkung der Meinungsfreiheit fällt auf, auch dass viele Anfragen aus Ländern kommen, von denen man das eigentlich nicht erwartet hätte.

Google ist bei der Entscheidung über die Löschung von Einträgen von den jeweiligen Gesetz der Länder abhängig. So können in Thailand 149 YouTube-Videos nicht mehr gesehen werden, weil sie wegen „Majestätsbeleidigung“ entfernt werden mussten.

In Europa muss sich bis Ende des Jahres eine zu diesem Zweck eingerichtete Kommission auf klarere Regelungen einigen. Bis Ende des Jahres soll sie festlegen in welchen Fällen es legal ist, Inhalte zu löschen und ab wann die Meinungsfreiheit eingeschränkt wird.

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