Beerdigung von Rodney King: Familie bittet die Öffentlichkeit um Spenden

Der Tod von Rodney King am 17. Juni dieses Jahres ließ die internationalen Medien aufschrecken. Der Mann, der 1991 als Opfer von unverhältnismäßiger Polizeigewalt bekannt wurde, lag tot in seinem Pool. In wenigen Tagen soll die Beerdigung stattfinden. Doch der Familie fehlt dafür schlicht das Geld.

Als Rodney King unter bisher ungeklärten Umständen starb, war er alles andere als ein reicher Mann. Obschon er 1994 in einem Zivilprozess von der Stadt Los Angeles 3,8 Millionen US-Dollar Schadenersatz erstritt, besaß er fast 20 Jahre später offenbar so wenig, dass seine Familie nun sogar die Öffentlichkeit bitten muss mit Spenden ein angemessenes Begräbnis für ihn zu finanzieren.

Von den einstigen Millionen, so berichtet „tmz.com“, sei offenbar nichts mehr übrig. Wie Rodneys Familie gegenüber dem Portal versichert, sei kein Geld vorhanden, um die Beerdigungskosten, die sich auf geschätzte 22.000 Dollar belaufen sollen, zu decken.

Todesursache: Familie vertraut auf US-Behörden

Über ihren Sprecher Kali Bowyer ließ die Familie deshalb eine Erklärung herausgeben, in der sie die Menschen auffordern, sich an der Gründung eines Memorial Fund zu beteiligen. Derweil versuchen Kings drei erwachsene Töchter gemeinsam mit weiteren Angehörigen mit der finanziellen Situation fertig zu werden. Dass sie es ohne fremde Hilfe schaffen, daran glaubt Bowyer nicht. Er zeigt sich überzeugt: „Sie brauchen das Geld.“

Die Beerdigung von Rodney King ist für den 30. Juni angesetzt. Derweil setzt die Familie ihr ganzes Vertrauen in die US-amerikanischen Behörden, die Todesumstände baldmöglichst aufzuklären (auch um den Tod von Popstar Whitney Houston im vergangenen April gab es rege Spekulationen – mehr hier).

Mehr zum Thema:

Whitney Houston: So teuer war ihre Beerdigung für die Steuerzahler
Begräbnis der „Eisernen Lady“: Margaret Thatcher will kein Publikum am Sarg
Beerdigung von Gaddafi: TV-Sender veröffentlicht Videomaterial

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.