Hacker-Attacke: Scarlett Johansson soll 66.000 Dollar Schmerzensgeld bekommen

Ein umfassender Hacker-Skandal unter US-amerikanischen Prominenten sorgte im vergangenen Jahr für Aufsehen. Jetzt wird es für den Täter richtig ernst - und vermutlich auch teuer. Die US-Regierung soll allein für die Veröffentlichung der Nacktbilder von Scarlett Johansson eine Strafe von mehr als 66.000 Dollar empfohlen haben.

Wie „tmz.com“ derzeit berichtet, sollen beim zuständigen Gericht in Kalifornien mittlerweile weitere Dokumente der US-Regierung eingegangen sein. Dort wurde der Täter, Christopher Chaney, bereits im vergangenen März für neun Straftaten in Zusammenhang mit Telefon-Hacking schuldig gesprochen, die nicht nur die 27-jährige  Johansson, sondern auch Stars wie Mila Kunis oder Justin Timberlake betrafen (derzeit wird spekuliert, ob Kunis eine Affäre mit Ashton Kutcher hat – mehr hier).

Wie aus den aktuellen Dokumenten hervorgeht, arbeitet die Staatsanwaltschaft für Chaney auf eine Haftstrafe von 71 Monaten hin. Zudem soll er an einige seiner Opfer nicht unerhebliche Geldsummen wegen des Missbrauchs ihrer Privatsphäre zahlen. Christina Aguilera bekäme nach Ansicht der Regierung 7,500 Dollar, 66,179.46 Dollar gingen an Scarlett Johansson und satte 76,767.35 an die Schauspielerin Renee Olstead. Darüber hinaus solle der Täter 10.000 Dollar an den AFTRA Health Fund überweisen.

Es wird argumentiert, dass die Taten von Chaney schlimmer einzustufen seien als etwa der Fall von David Barrett, der Kerl, der eine nackte Erin Andrews auf Video aufgenommen und die Aufnahmen im Internet veröffentlicht hat. Er erhielt für seine Tat 30 Monate Haft. Für Chaney wird es am 23. Juli vor Gericht ernst.

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