Nach der EM: Mesut Özil bleibt nur die Freude für Spanien

Mit Real Madrid die Meisterschaftskrone aufgesetzt, doch in der deutschen Elf bitter gegen Italien ausgeschieden. Am Ende bleibt Mesut Özil nur die Freude über Spaniens Titelgewinn. La Furia Roja, das Maß aller Dinge, ist auch für den Deutsch-Türken ein Augenschmaus. Ein Kommentar nach der EM!

Der Traum vom EM-Titel muss weitere vier Jahre auf sich warten lassen und bis dahin hat die deutsche Nationalmannschaft eine Menge zu lernen. Zuerst sollte die Mannschaft allmählich selbstkritisch sein und offen darüber reden, was man nicht kann. Es liegt auf der Hand, dass die Erwartungen an die deutsche Eliteauswahl zu hoch waren, die Enttäuschung fiel damit umso größer aus. Schon bei der Rückreise kritisierten die deutschen Medien die Nationalmannschaft auf das Schärfste und titelten sogar mit der Bezeichnung „Looser!“.

Deutsche Medien verfehlen wohl Thema – Scharfe Debatte über Nationalhymne

Im Anschluss folgte eine unnötige Debatte über die deutsche Nationalhymne, warum Özil (Kerim Frei soll sein Nachfolger in der Türkei werden – mehr hier) und Khedira nicht patriotisch genug singen, oder überhaupt singen. Nach einer verkorksten EM, bei der schon die sportliche Leistung nicht sonderlich war, muss der DFB sich auch noch um gesellschaftliche Themen kümmern – was für eine Presse, mag man denken! Anscheinend waren sämtliche Zeitungen und Presseblätter nicht fair und objektiv genug, um zu sehen, dass die Pleite gegen Italien eine faire Niederlage war und das Ganze mit Verrat oder Nationalstolz nichts zu tun hat.

Glückwunsch von Mesut Özil an spanische Nation

Wenigstens zeigte Mesut Özil trotz seiner großen Enttäuschung die nötige Fairness. Der ebenfalls hochkritisierte Mittefeldspieler beglückwünschte die spanische Nation und sein Team Real Madrid (auf Twitter wurde der Nationalspieler übel beleidigt – mehr hier).

http://www.youtube.com/watch?v=NcmNNPbzbYY

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