Schmuggel im großen Stil: Türkische Polizei beobachtet gut 200 Luxusfahrzeuge

Etwa 200 Luxusfahrzeuge, die meisten davon 4x4 Hummer, Mustangs und Ferraris aus den Vereinigten Staaten, die illegal in die Türkei gebracht und hier zu vier bis fünf Mal niedrigeren Preisen als üblich verkauft wurden, sollen von der Istanbuler Finanzpolizei beschlagnahmt werden.

Fünf solcher Fahrzeuge, darunter ein BMW, ein Audi und ein Mustang, wurden nach Angaben der türkischen Zeitung „Akşam“ bereits eingezogen. Die Konfiszierung der Fahrzeuge ist Teil einer größeren Operation, die von der Finanzpolizei in Istanbul mit Hilfe von Zollbeamten und Wirtschaftsprüfern durchgeführt wurde.

Die derzeit unter Beobachtung stehenden Fahrzeuge wurden mit gefälschten Papieren in die Türkei geschmuggelt und für eine Summe zwischen 50.000 und 70.000 Liras an ihre jetzigen Besitzer verkauft. Ihre ursprünglichen Listenpreise lagen jedoch weitaus höher, nämlich zwischen 300,000 und 400,000 Lira (derweil will Hyundai verstärt in der Türkei investieren – mehr hier).

Wie die Finanzpolizei herausfand, handelt es sich bei den meisten um gestohlene Fahrzeuge. Es ist geplant, sowohl gegen die jetzigen Fahrer als auch gegen die Schmuggler rechtliche Schritte einzuleiten. Nach Angaben des Finanzministeriums wurden in den vergangenen zehn Jahren 15.000 Luxusfahrzeuge in die Türkei importiert (Präsident Gül amüsierte sich kürzlich in einem fahrerlosen Google-Auto – mehr hier).

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