Davutoğlu fordert Isolation von Russland und China

Die Außenminister Ahmet Davutoğlu und Hillary Clinton wollen, dass sich für China und Russland endlich Konsequenzen ergeben. Sie müssten spüren, dass ihre Blockade in Syrienfragen abgelehnt werde. Druck und Isolation seien die ersten notwendigen Schritte, so Davutoğlu.

Wir sollten den Druck auf das syrische Regime und auf jene, die es unterstützen, verstärken, sie zunehmend isolieren“, forderte der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu beim internationalen Syrien-Treffen in Paris. Die Haltung von Russland und China könne nicht länger hingenommen werden. US-Außenministerin Hillary Clinton sah das offenbar genauso. „Ich denke nicht, dass es für Russland und China irgendwelche Konsequenzen hat, hinter dem Assad-Regime zu stehen“, so Clinton. Alle Mitglieder der Freunde Syriens sollten den beiden Ländern nun härter gegenüber stehen. Beide Länder müssten merken, dass sie für ihre Blockade „einen Preis zahlen“ müssten.

Davutoğlu wendete sich zudem an Länder und Bewegungen, die die türkische Regierung für ihre Abwendung vom Assad-Regime kritisieren (bei einem Jet-Abschuss durch Syrien kamen jüngst zwei Piloten ums Leben – mehr hier). Die Syrienfrage sei etwas, bei dem alle zusammenhalten müssten. Er erklärte, Assads Taten dürften nicht stillschweigend geduldet werden, nur weil er Muslim sei. „Sollen wir tolerieren, dass Assad tut, was auch Milosevic getan hatte? Sollen wir stillschweigen nur weil er nicht Assadovic heißt?“

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