Villen als Schauplätze: Hausbesitzer verdienen am Erfolg türkischer Serien

Der Erfolg der beliebten TV-Serien lässt es auch in den Kassen türkischer Villenbesitzer klingeln. Denn die unzähligen Produktionen brauchen immer wieder beeindruckende Schauplätze wie solche am Bosporus, die die Zuschauer ins Schwärmen bringen.

TV-Serien sind der Exportschlager der Türkei. In der Arabischen Welt und in Teilen Europas sind sie längst fester Bestandteil der Fernsehabende. Kein Wunder, dass nun auch die Schauplätze der Serien zu Touristenmagneten geworden sind. Besonders beliebt sind bei den Produzenten Häuser und Villen direkt am Bosporus oder auch auf den Prinzeninseln. Die Nachfrage nach Häusern zu Drehzwecken ist im vergangenen Jahr um 40 Prozent gestiegen. Probleme dabei gibt es anscheinend nicht, denn auch die Anzahl derjenigen, die ihre Grundstücke zu Dreharbeiten vermieten möchten, ist sogar um 60 Prozent gestiegen.

Die Miete variiert nach Angaben der Zeitung Star von 450 Euro bis 2.700 Euro pro Tag. Derzeit seien die beliebtesten Stadtteile für Seriendrehs in Istanbul Beyoğlu und Galata. Ein Ende des Serien-Hypes ist derzeit nicht abzusehen. Im Gegenteil: Die Beliebtheit türkischer Serien und vor allem der Serienstars (wie Beren Saat oder Kıvanç Tatlıtuğ – mehr hier und hier) steigt immer weiter.

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