Sage Stallone: Auch sein Anwalt glaubt nicht an einen Selbstmord

Der Tod des ältesten Sohnes von Sylvester Stallone war für alle, die ihn kannten ein absoluter Schock. Niemand habe damit gerechnet, stellt nun der Anwalt und langjährige Freund von Sage Stallone, George Braunstein klar. Sich hartnäckig haltende Gerüchte um eine Überdosis dementiert er entschieden.

„Er war sehr kreativ, energiegeladen und voller Leben“, erklärte Braunstein nun gegenüber „E! News“. „Wir haben gerade noch darüber gescherzt, wie seine Hochzeit werden und wie viel Spaß diese machen sollte. Da gab es nichts Dunkles oder depressives, keine Probleme, jedenfalls keine finanziellen Probleme.“ (wie positiv Sage Stallone durchs Leben ging, das betonte er auch gegenüber anderen Medien – mehr hier)

Der 36-jährige Sohn von Hollywood-Star Sylvester Stallone wurde am vergangenen Freitag von einer Haushälterin in Los Angeles tot aufgefunden. Freunde und Familie hatten zuvor vergeblich versucht ihn zu erreichen. Wie Ed Winter, stellvertretender Chef der zuständigen Mordkommission, später mitteilte, seien im Zuge der Ermittlungen verschreibungspflichtige Medikamente sichergestellt worden. Um welche Substanzen es sich genau handelte oder ob sie im Zusammenhang mit dem Tod des jungen Schauspielers und Filmemachers stünden, darüber machte er keine Angaben.

Sage Stallone: Seine Eltern planen seine Beerdigung

Wie Braunstein weiter angibt, habe er den jungen Mann nie trinken oder Drogen nehmen sehen. Niemals habe er etwas derartiges auch nur mitbekommen (dennoch erinnert sein Tod an die kürzlich verstorbene Soul-Diva Whitney Houston – mehr hier). Sage war eine „liebevolle, fürsorgliche, kreative Person“, der gerade mitten in den Planungen für einen Film gestanden hätte und schon in Kürze in Las Vegas heiraten wollte. „Seine Mutter [Sasha Czack] ist am Boden zerstört. Sie versuchen alles in Ordnung zu bringen und planen seine Beerdigung. Auch [Sylvester] ist sehr aufgelöst. Sie mögen Prominente sein, aber sie sind auch ganz normale Eltern. Es ist eine Tragödie.“

Die Untersuchungen um Sage Stallones Tod dauern unterdessen an. Wie mehrere Medien mittlerweile melden, gebe es bisher keine Hinweise auf einen Einbruch oder Fremdverschulden. Andere spekulieren, dass der 36-Jährige, der bereits mehrere Tage tot in seinem Zimmer gelegen haben soll, einen Hirnschlag oder Herzinfarkt erlitten haben könnte. „Ich werde abwarten, was der Gerichtsmediziner zu sagen hat“, so Braunstein weiter. „Ich glaube, es war entweder ein schrecklicher Unfall oder hatte natürliche Ursachen. Ich denke nicht, dass es etwas mit Drogen zu tun hatte. Dafür war er nicht der Typ. Er nicht jemand, der versucht sich das Leben zu nehmen.“

Wie das Promiportal tmz.com mittlerweile berichtet, soll es Sage jedoch schon seit Monaten nicht gut gegangen sein. Das Medium berichtet von einem Photoshooting im Mai, bei dem er völlig neben sich gestanden haben soll.

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