Koordinationsrat der Muslime wünscht gesegneten Ramadan: Zeit für Solidarität mit Schwachen und Armen in der Welt

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) wünscht in einer an diesem Donnerstag herausgegebenen Erklärung allen Muslimen einen gesgneten Ramadan. Gleichzeitig erinnert der Koordinationsrat an den Sinn und Geahlt des Fastens.

Ab kommenden Freitag beginnt für Muslime weltweit die Zeit des Fastens. (Foto: izahorsky/flickr)

Ab kommenden Freitag beginnt für Muslime weltweit die Zeit des Fastens. (Foto: izahorsky/flickr)

Der heilige Fastenmonat beginnt bereits am kommenden Freitag. Er fällt in diesem Hidschrijahr 1433 mit dem 20. Juli 2012 zusammen. Ali Kizilkaya, Sprecher des Koordniationsrates, wünscht hierzu allen Muslimen „Allahs Segen, Barmherzigkeit und Güte für diese segensreiche Zeit“. In den kommenden 30 Tagen, so informiert der KRM noch einmal, würden Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang fasten und dabei sich vom Essen, Trinken und leiblichen Gelüsten fernhalten. Mit dem Sonnenuntergang beginne dann das tägliche Fastenbrechen, das Iftar genannt werde.

Ramadan: Besinnlichkeit, Respekt und Gastfreundlichkeit

Zu Beginn des heiligen Fastenmonats ist es Ali Kizilkaya wichtig, erneut an den Sinn und Gehalt des Fastens zu erinnern. In Köln erklärte er hierzu an diesem Donnerstag: „Wir freuen uns jedes Jahr erneut auf den Ramadan, der geprägt ist von Besinnlichkeit, von gegenseitigem Respekt und Gastfreundlichkeit. Diese Zeit sollte besonders für die Solidarität mit den Schwachen und Armen in der Welt genutzt werden“ (mit einer ausführlichen Grußbotschaft zum Ramadan-Ende wandte sich Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland 2011 an die Leser – mehr hier).

Der Ramadan endet in diesem Jahr am 19. August. Beschlossen wird er mit dem dreitägigen Ramadanfest Id al-Fitr (im letzten Jahr ließ der syrische Diktator Bashar al Assad während den Feierlichkeiten auf sein Volk schießen – mehr hier) . Der Koordinationsrat der Muslime wurde im März 2007 von den vier großen Dachverbänden DITIB, Islamrat, ZMD und VIKZ gegründet. Er organisiert die Vertretung der Muslime in Deutschland und ist Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft.

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