Helikopterabsturz: Fünf türkische Soldaten getötet

Bei einem Helikopterabsturz am vergangenen Sonntag in der Nähe der irakischen Grenze wurden fünf türkische Soldaten getötet und acht weitere verletzt. Das teilte der türkische Generalstab mit.

Der S-70 Sikorsky stürzte ab, so heißt es in einer Erklärung auf der Internetseite des Generalstabs, nachdem er bei einem Landeanflug in einem abgelegenen, bergigen Gebiet in der Provinz Hakkari plötzlich an Leistung verloren zu haben schien.

Was genau passiert ist, liegt bisher allerdings völlig im Dunkeln. Wie Gouverneur Orhan Alimoglu mitteilte, gehe man derzeit von einem nicht näher bekannten technischen Defekt aus. Wie das staatliche Fernsehen TRT berichtete, befand sich der Hubschrauber auf einem Truppentransport und stürzte kurz nach seinem Start von einem Außenposten in Hakkari ab.

Erst im vergangenen März musste die Türkei einen verheerenden Hubschrauber-Absturz in Kabul verkraften. Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdoğan sagte darauf hin seinen angesetzten Besuch in der Bundesrepublik ab. Stattdessen nahm er an der Trauerfeier für die zwölf bei dem Unglück in Afghanistan getöteten türkischen Soldaten teil (die MHP foderte darauf hin, dass die Türkei ihren Afghanistan-Einsatz neu überdenken möge – mehr hier).

In der Vergangenheit kam es in dieser Gegend immer wieder zu Zusammenstößen zwischen der türkischen Armee und der Terrororganisation PKK. Seit 1984 kostete der Konflikt mehr als 40.000 Menschen das Leben.

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