Sex gegen die Krise: Griechen sind die aktivste Nation der Welt

Die Griechen haben mehr Sex pro Jahr als jede andere Nation auf der Welt. Das ergab eine Umfrage einer privaten Kondommarke unter 26 Nationen.

Mit ganzen 164 Mal hatten die Bürgerinnen und Bürger der krisengeschüttelten hellenistischen Republik im Ländervergleich unter 26 Nationen am häufigsten intimen zwischenmenschlichen Kontakt. Zu diesem Ergebnis kommt der erste Teil des so genannten Durex Sexual Wellbeing Global Survey. In Sachen Spaß an der wohl schönsten Nebensache der Welt wurden die Griechen jedoch von den Männern und Frauen aus Nigeria übertroffen. Innerhalb der Befragung durch den Kondomhersteller Durex gaben 67 Prozent an, dass ihr Geschlechtsverkehr ein befriedigendes Ende hätte. Im Gegensatz zu den Nigerianern konnten nur 51 Prozent der Griechen behaupten, dass ihr Sexleben rundum befriedigend sei. Die restlichen 49 Prozent erklärten sogar, dass „sie den Sex überhaupt nicht genießen“ würden.

Sex pro Woche: Türken landen auf Platz 6

Nigeria führte das Ranking auch noch in einer weiteren Frage an. So lag die durchschnittliche sexuelle Aktivität hier bei etwa 24 Minuten. Indien landete hier mit durchschnittlich 13 Minuten auf dem letzten Platz. Auch die Japaner stellten ein Schlusslicht. Sie genießen Sex offenbar am wenigsten. Nur 15 Prozent der Befragten gaben hier an, dass ihr Sexualleben befriedigend verlaufe (die Grüne Jugend Augsburg sorgte kürzlich für Aufsehen, weil sie das in Deutschland geltende Inzest-Verbot abschaffen wollte – mehr hier).

Und wie steht es mit den türkischen Bürgerinnen und Bürgern? Bezüglich der Beischlaf-Häufigkeit pro Woche landeten sie im Gesamtklassement auf Rang sechs (mittlerweile gibt es eine erste erfolgreiche Dating-App – mehr hier). Die Nase vorn hatten hier die Kolumbianer. 89 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger gab hier an mindestens einmal die Woche miteinander ins Bett zu gehen. Russland und Indonesien haben mit 88 Prozent eine ähnlich hohe Quote. In der Türkei liegt diese aber immerhin auch noch bei 84 Prozent.

An der Durex-Umfrage, übrigens der größten Studie ihrer Art, haben sich 26,000 aus 26 Nationen beteiligt und Fragen zum Themenkomplex des sexuellen Wohlbefindens beantwortet. Ziel der Studie war es nach Angaben von Durex, „mehr über das Sexuelle Wohlbefinden der Menschen auf unserem Planeten zu erfahren. Wir wollten wissen, welche Faktoren das Sexuelle Wohlbefinden fördern und welche Rolle es für unsere körperliche und seelische Gesundheit spielt.“

Erstmals physische als auch soziale und emotionale Faktoren

Aber Achtung: Ganz neu sind diese Erkenntnisse allerdings nicht. Der Durex Sexual Wellbeing Global Survey (SWGS) der 1929 gegründeten britischen Marke wurde bereits im April 2007 veröffentlicht. Interessant ist er jedoch allemal. Denn erstmals wurden dabei sowohl physische als auch soziale und emotionale Faktoren erfasst, die dann in mehreren Teilen der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Es folgten In the Bedroom und The Big O. Ihr angeschlossen wurde übrigens eine weitere die Studie: The Face of Global Sex 2008 – The path to sexual confidence, die den praktischen Nutzen von Sexualkundeunterricht untersuchte. Aktuell bleibt allerdings eine Frage offen: Ist den Griechen der Spaß in Anbetracht ihrer aktuellen Lage vielleicht vergangen?

Mehr zum Thema:

Studie: Deutschland wäre der größte Verlierer bei Zerfall der Euro-Zone
Griechische Ministerin: Verbesserung der Beziehungen zur Türkei haben Priorität
Griechische Partei Chrysi Avgi will „Istanbul und Izmir zurückerobern“

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.