Hubschrauber-Absturz: Keine Attacke der PKK!

Wie der Chef des türkischen Generalstabs, General Necdet Özel, am Rande einer offiziellen Trauerfeier für die fünf bei einem Hubschrauber-Absturz getöteten Soldaten verlauten ließ, sei der Helikopter am vergangenen Sonntag nicht auf Grund eines Angriffs der Terrororganisation PKK verunglückt.

Insgesamt fünf türkische Soldaten wurden getötet und sieben weitere verletzt als ein Militärhubschrauber in der türkischen Provinz Hakkari in der Nähe der irakischen Grenze abstürzte. Der S-70 Sikorsky habe nach Angaben des Generalstabs während eines Landemanövers in einer abgelegenen Bergregion plötzlich an Leistung verloren.

Bereits am darauffolgenden Montag kamen dann Gerüchte auf, wonach die Terrororganisation PKK etwas mit dem Unglück zu tun haben könnte (diese hatte eine Waffenruhe während des Ramadans abgelehnt – mehr hier). Angeblich soll eine ferngesteuerte Landmine detoniert sein, als der Hubschrauber landete (in Doğubeyazıt starb ein Hirtenjunge, nachdem er auf eine Landmine getreten war – mehr hier). Militär-Chef  Özel wies diese Spekulationen entschieden zurück, Er erklärte, dass das Fluggerät auf Grund eines technischen Versagens abgestürzt sei und derartige Behauptungen reine PKK-Propaganda seien.

Weitere Details zum Unglück sind bisher allerdings nicht bekannt. Eine entsprechende Untersuchung wurde eingeleitet. Am vergangenen Montag wurde den fünf Todesopfern in einer offiziellen Zeremonie in der Provinz Van unter Anwesenheit hochrangiger Militärs und der Familien die letzte Ehre erwiesen.

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