Schrecken auf dem Bosporus: Frachtschiff treibt ohne Kontrolle Richtung Ufer

Auf dem Bosporus wäre es am vergangenen Dienstagnachmittag fast zu einem Schiffsunglück gekommen. Der in Malta registrierte russische Frachter Mir Jalal Pashayev trieb nach einen Maschinenausfall unkontrolliert über das Wasser.

Der außer Kontrolle geratene Frachter Mir Jalal Pashayev versetzte die Bewohner Istanbuls am Dienstag in Angst und Schrecken. Immer näher trieb das Schiff auf die Küste von Üsküdar zu. Schließlich gelang es der Crew doch noch Anker zu setzen und eine mögliche Katastrophe abzuwenden.

Das 139 Meter lange Schiff blieb liegen als es gerade den Istanbuler Stadtteil Üsküdar passierte. Vom Ufer aus konnten die Anwohner beobachten, wie der Riese immer weiter in ihre Richtung trieb. Die Crew reagierte sofort und informierte die Küstenwache. Nachdem die Gefahr gebannt war, wurde der Frachter weiter nach Yenikapı geschleppt, um ihn dort zu reparieren (Ende Januar wurden nach einem Unglück mehrere Passagiere vermisst – mehr hier).

Immer wieder kommt es auf dem Bosporus zu brenzligen Situationen. Im vergangenen Januar war Frachtschiff im Bosporus wegen starkem Südwestwind mit zwei anderen Schiffen kollidiert. Fieberhaft versuchten Rettungskräfte und die Crew das Wasser aus dem Frachter zu pumpen. Die „Kayan 1“ aus Sierra Leone, die mit der  dänischen „Slochterdiep“ und der tansanischen „Adria Blu“zusammengestoßen war, drohte quasi jederzeit zu sinken.

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