Songül Ödens „Desperate Housewives“ jetzt auch im arabischen TV

Songül Ödens „Desperate Housewives“ sind künftig auch auf dem arabischen TV-Sender MBC4 zu sehen. Die Serie hat in der Türkei unter anderem durch Schauspielerin Songül Öden, die in der „Soap Gümüş“ (im Arabischen „Noor“) auch als Noor zu sehen ist, bereits große Beliebtheit erreicht.

In den arabischen Ländern läuft nun die Werbemaschinerie für die türkischen „Desperate Housewives“ an. Hier wird sie mit dem Slogan beworben: „Treffe Noor noch einmal!“ Mit der letzten Episode von „Noor“, die von MBC TV ausgestrahlt wurde, wurden knapp 80 Millionen Zuschauer von Marokko bis Saudi-Arabien und Palästina über den Oman und sogar darüber hinaus erreicht.

Ohnehin erfreuen sich türkische Seifenopern in dieser Region zunehmender Beliebtheit. In einer Umfrage, so berichten die türkischen Medien, hätten ganze 78 Prozent der Befragten in der arabischen Welt und aus dem Iran angegeben, dass sie solche Serien ansehen würden. „In der Tat haben diese Programme die Region im Sturm erobert. Türkische Stars sind zu regelrechten Pop-Idolen geworden“, erklärt Redakteurt Paul Salem in seinem Beitrag „Das Image der Türkei in der arabischen Welt“. Diese  Seifenopern hätten den Effekt „Verständnis und Zuneigung für die türkische Identität, Kultur und Werte“ zu schaffen (auch türkische Hochzeiten sind sehr beliebt – mehr hier).

Gleiches sei in der Vergangenheit mit ägyptischen TV- und Kinostars geschehen. Jetzt verlaufe der Weg türkische Produktionen ganz ähnlich. Deren Stars würden in der arabischen und iranischen Kultur mittlerweile einen ebensolchen Stellenwert einnehmen. Damit einhergehen würden natürlich auch neue Touristenströme aus diesen Ländern. Araber und Iraner aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten würden nun in die Türkei kommen. So dass das Land inzwischen zur populärsten Touristendestination der gesamten Region avanciert sei (Touristenführer werden dringend gesucht – mehr hier).

Mehr hier:

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Türkischer Tourismus: Statt Israelis kommen nun Araber
TV-Serien: Neue diplomatische Kraft der Türkei

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