Schatten über Olympia: Türkischer Ringrichter Garip Erkuyumcu ist tot

Der Auftakt der Olympischen Spiele in London wird von einem tragischen Trauerfall überschattet. Der 73-jährige türkische Ringrichter Garip Erkuyumcu ist tot. Er wurde bereits am vergangenen Donnerstag in seinem Hotelzimmer in London aufgefunden.

Woran Garip Erkuyumcu, ein langjähriges Mitglied im internationalen Boxverband AIBA, verstorben ist, steht noch nicht mit Sicherheit fest. Er wurde leblos in seinem Hotelzimmer vorgefunden. Derzeit geht man Medienberichten zufolge von einem Herzinfarkt aus. Eine Autopsie soll nun Aufschluss über die genaue Todesursache geben. Den Vorfall hat mittlerweile auch der türkische Verbandspräsident Bayram Altug sowie das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigt.

Während der Olympischen Sommerspiele in London, die an diesem Freitagabend feierlich eröffnet werden, sollte der 73-Jährige den Ringrichtern beim Boxturnier assistieren.

Erst zur Wochenmitte wurde die türkische Delegation von einem Dopingskandal erschüttert. Neben Langstreckenläuferin Meryem Erdoğan wurden acht weitere Sportlerinnen und Sportler teils bis zu vier Jahre gesperrt (durch ihr Geständnis wurde über die Läuferin nur eine zweijährige Sperre verhängt – mehr hier). Am Tag der Eröffnung wurden nun zwei weitere Fälle bekannt. Die beiden türkischen Gewichtheber İbrahim Arat und Fatih Baydar wurden nun ebenfalls von den Spielen ausgeschlossen. Das türkische Sportdirektorat hat eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Dopingsündern angekündigt.

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