UNESCO-Weltkulturerbe 2013: Burg von Alanya hat gute Chancen

Hellenistische, römische, seldschukische und osmanische Merkmale hat die Burg von Alanya aufzuweisen. Dieser historische Schatz soll nun endlich auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Dafür wird schon seit über zehn Jahren restauriert.

Die 2.000 Jahre alte Burg von Alanya soll schon in wenigen Monaten zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Dazu wurde das imposante Bauwerk an der Küste des Urlaubsortes einer umfangreichen Restaurierung unterzogen und in ein Open-Air-Museum umgewandelt (die Provinz Antalya, zu der Alanya gehört, ist der beliebteste türkische Urlaubsort – mehr hier). Dabei geht die Vorsitzende des Museums, Seher Türkmen, fest davon aus, dass die Burg 2013 auf die UNESCO-Liste kommt. „Einen Platz auf der Welterbeliste zu haben, bedeutet, dass diese Orte einzigartig sind“, erklärt Türkmen. Sie ist sich auch des praktischen Nutzens bewusst, denn auf der Liste zu stehen beudete auch, dass mehr Menschen den „globalen Schatz“ besuchen werden und damit Schutz und Gelder zur Verfügung gestellt würden, so Türkmen.

Für diese Chance wurde bereits einiges getan. Vor über zehn Jahren begannen die ersten Arbeiten an der historischen Burg. In den vergangenen zwei Jahren wurde die Restaurierung intensiviert. „In dieser Burg sind Spuren der Hellenen, der Römer, der Seldschuken und der Osmanen vereint“, beschreibt die Museumsleiterin weiter. Vor allem die Seldschuken haben die Architektur der Burg maßgeblich beeinflusst. So geht der bekannte Rote Turm auf die Zeit des seldschukischen Eroberers Alaaddin Keykubat zurück. Ob die Burg auf die Welterbeliste kommt, wird unter anderem von dem Besuch des UNESCO-Komittees im September beeinflusst (die Siedlung Çatalhöyük im Süden der türkei hat es bereits auf die begehrte Liste geschafft – mehr hier).

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