Schlechtes Bildungssystem: Eltern in Griechenland investieren fünf Milliarden in Bildung

Griechische Eltern geben enorm viel für zusätzliche Bildungsangebote aus – ein Zeichen für ein schlechtes staatliches Bildungssystem. Die griechische Regierung gibt im internationalen Vergleich mit 34 anderen OECD-Staaten fast am wenigsten aus. Nur Malta liegt noch hinter Griechenland.

Inwiefern die Schuldenkrise Auswirkungen auf die Ausgaben der Griechen in Bildung haben, kann dadurch noch nicht geklärt werden, denn der Bericht der Gewerkschaft bezieht sich auf Daten von 2008.

Der Studie zufolge gaben die Eltern in dieser Zeit zwei Milliarden für Nachhilfeschulen, Sprach- und Musikunterricht sowie für Sport und ähnliche Aktivitäten aus. 3,2 Milliarden Euro werden in Privatschulen, Lebenshaltungskosten von Studenten oder in die Unterstützung für Absolventen investiert. In Deutschland liegen die Ausgaben für zusätzliche Bildungsangebote schätzungsweise zwischen 900 Millionen und 1,5 Milliarden Euro.

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