Diskriminierung: KRM hofft auf interkulturelle Öffnung der Ämter und Behörden

Nach Veröffentlichung einer Studie der Antidiskriminierungsstelle zeigt sich der Kontrollrat der Muslime nicht sonderlich überrascht. Muslime hoffen nun auf eine Änderung der Zustände. Denn das Ergebnis, dass Menschen mit Migrationshintergrund stark diskriminiert werden, solle als Warnsignal aufgefasst werden.

Wie die in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zeigt, fühlt sich ein großer Teil der Migranten in Deutschland benachteiligt. Fast jeder zweite Befragte fühlte sich in verschiedenen Bereichen diskriminiert, vor allen Dingen in Ämtern und Behörden. Das sei „besorgniserregend“, so der KRM.

Der Koordinationsrat der Muslime, der die Vertretung der Muslime in Deutschland organisiert und Ansprechpartner für Politik und Gesellschaft darstellt, sieht darin ein Warnsignal für die Integration. „Wirklich überraschend ist das Ergebnis aber nicht, da es schon in der Vergangenheit verschiedene Studien gab, die eben das bestätigt haben. Aber die Studie verdeutlicht noch einmal die Probleme, denen wir gegenüber stehen“, so Kizilkaya weiter.

Nun hoffen die Muslime, dass es ein Umdenken eintreten werde. Denn Integration könne nur gelingen, „wenn Menschen sich zugehörig fühlen“.

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