Weinend über die Zielgerade: Verletzte Türkin beweist Sportsgeist

Merve Aydın muss die Olympischen Spiele in London zwar ohne eine Medaille verlassen, doch für die Zuschauer des 800-m-Vorlaufs war sie die Gewinnerin der Herzen. Die Leichtathletin hatte sich kurz nach dem Start verletzt und humpelte über eine Minute nach ihren Mitstreitern über die Zielgerade.

Der 800-m-Lauf hatte für die türkische Leichtathletin Merve Aydın so gut begonnen (am Dienstag hatte Nevin Yanit im Hürdenlauf den türkischen Rekord gebrochen – mehr hier). Die 22-Jährige führte die 800-m-Läuferinnen an. „Wenn sie so weitermacht, schafft sie es in den Finallauf“, erklären die türkischen Sprecher gerade begeistert, als Aydın plötzlich immer langsamer wird und zu humpeln beginnt. Sie hatte sich offenbar am Fuß verletzt. Doch aufgeben kam für Aydın nicht in Frage (die einzige Medaille für die Türkei hat bisher Ringer Kayaalp geholt – mehr hier).

Als dann auch noch die 80.000 Zuschauer auf dem Großbildschirm sahen, wie Aydın unter Tränen dafür kämpfte, doch noch ins Ziel zu kommen, feuerten diese sie bis zum letzten Meter an. Die Fans feierten Aydıns Sportsgeist, als sie sich nach 3:24,35 Minuten hinter der Zillinie auf den Boden fallen ließ.

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