Tod in den USA: Zwei Türkinnen am Lake Powell entdeckt

Zwei türkische Frauen sind am Lakw Powell im US-Bundesstaat Utah tot aufgefunden worden. Die Todesumstände werden derzeit von den zuständigen Ermittlungsbehörden untersucht.

Wie die in Utah ansässige Nachrichtenseite ksl.com berichtet, seien die beiden 21-jährigen Frauen mittlerweile als Betül Eryıldırım und Merve Tokel identifiziert worden. Beide Frauen hatten in diesem Sommer an einem Imbissstand an einer Marina am Lake Powell gearbeitet und in Bullfrog gelebt.

Polizei behandelt Todesfälle wie Mord

Zunächst wurde am vergangenen Mittwoch, den 8. August, die Leiche von Merve Tokel mit dem Gesicht nach unten in der Nähe des beliebten Badestrandes Croppy Cove bei der Bullfrog Marina von einem Bootsfahrer entdeckt. Nur kurz darauf, am vergangenen Donnerstagabend, bargen Taucher den toten Körper von Betül Eryıldırım nur unweit von der ersten Fundstelle entfernt. Gegenüber Freunden hatten die beiden, so heißt es weiter, am 8. August erklärt, für einige Stunden zum Strand gehen zu wollen (zum Ferienstart in der Türkei häuften sich die Todesfälle – mehr hier).

„Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir nicht von Fremdverschulden aus“, so der hiesige Sheriff gegenüber den Medien. Von den Ermittlern werden die beiden Fälle jedoch solange als Mord behandelt bis das ausgeschlossen werden könnte. Ob es sich bei den beiden Mädchen um gute Schwimmerinnen handelte und ob sie Verletzungen aufwiesen, ist bisher nicht bekann.

Zwei deutsche Urlauberinnen sterben in der Türkei

Ebenfalls in dieser Woche sorgte ein dramatischer Bootsunfall an der türkischen Mittelmeerküste für Aufsehen, bei dem eine 22-jährige deutsche Urlauberin ums Leben kam. Ein weiteres Mädchen, eine 15-jährige Deutsche, wurde bei dem Crash mit einem Luftkissen-Boot schwer verletzt. Derzeit wird das Verschulden des Motorboot-Fahrers nicht ausgeschlossen. Bei einem Wendemanöver war das Gummiboot mit hohem Tempo gegen ein anderes Boot geprallt. Die beiden Mädchen hatten seit einer Woche Ferien in Sarigerme in der Provinz Mugla gemacht.

Erst Anfang Juli kam es bei einem Rafting-Ausflug auf dem Fluss Alara in der Türkei ebenfalls zu einem Todesopfer als das Boot der Urlaubertruppe kenterte. Die zunächst vermisste 50-jährige Frau aus Schwerin wurde tot geborgen. Nach dem Unglücksopfer war zwölf Tage lang gesucht worden.

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