Gary Barlow: Für Olympia versteckte er seinen Schmerz

Vor gut einer Woche erlebte Take That-Frontmann Gary Barlow, das Schlimmste, was einem Familienvater passieren kann. Seine Tochter Poppy kam tot in einer Londoner Klinik zur Welt. Die Olympia-Abschlussfeier am verganenen Sonntag bestritt er dennoch erhobenen Hauptes. Bis zuletzt war unklar, ob der Künstler den Auftritt tatsächlich durchziehen würde.

Gemeinsam mit Mark Owen, Jason Orange und Howard Donald gelang dem trauernden Gary Barlow am Sonntagabend ein schier unterträglicher Spagat zwischen dem eigenen Schmerz und der ausgelassenen Stimmung im Londoner Olympia-Stadion. An der Seite seiner langjährigen Take That-Kollegen, Robbie Williams blieb zuhause in den USA bei seiner hochschwangeren Frau Ayda Field, performte der X-Factor-Juror vor einem Millionenpublikum Rule The World (seit vielen Jahren haben die Bandkollegen eine enge Verbindung zueinander und stehen Barlow auch jetzt bei – mehr hier).

Olympia-Organisatoren sprechen Barlow ihren Respekt aus

Schon vor dem großen Auftritt im Rahmen der gut dreistündigen Show, bei der sich Einlagen von Queen, Jessie J, Madness, George Michael, One Direction, Pet Shop Boys, Darcey Bussell und den Spice Girls abwechselten sei das Quartett gemeinsam beim Proben gesichtet worden. Während er am Abend die Haltung bewahren konnte, so berichtet derzeit die Daily Mail, soll Barlow vor dem Gang in die Öffentlichkeit sichtlich niedergeschlagen gewirkt haben. Nur mühsam habe er sich in Anbetracht des Schicksalsschlags ein Lächeln abringen können.

Erst am Montag vergangener Woche gaben er und seine Frau Dawn, mit der er bereits seit zwölf Jahren zusammen ist und drei gemeinsame Kinder groß zieht, die furchtbare Nachricht vom Tod ihres kleinen Mädchens am 4. August bekannt (nun wolle sich das Paar voll und ganz auf seine drei Kinder konzentrieren – mehr hier). Wie viel Kraft den 41-Jährigen dieser Auftritt gekostet haben mag, ist nur schwer zu erahnen. Fans und Prominente jedenfalls waren voller Bewunderung für Barlow. Sogar die Londoner Olympia-Organisatoren erklärten auf ihrem Twitter-Account: „Gut gemacht, Gary Barlow, nach einer persönlichen Tragödie teilzunehmen und aufzutreten. Unsere Herzen sind bei dir und und deiner Frau.“

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