Formel 1 Chef Bernie Ecclestone macht Hoffnung: Rennzirkus könnte nach Istanbul zurückkehren

Formel 1-Chef Bernie Ecclestone schürt derzeit Hoffnungen unter türkischen Rennsportfreunden. Wie der milliardenschwere 81-Jährige nun verlauten ließ, bestünde durchaus die Möglichkeit, dass Istanbul wieder in den Formel 1-Kalender aufgenommen werde.

Ecclestone habe erklärt, so heißt es derzeit in den türkischen Medien, dass sowohl die Teams als auch der Formel 1-Dachverband FOA „glücklich“ mit den Rennen in der Türkei gewesen wären. Das Land gesellte sich im Jahr 2005 in den Formel 1-Zirkus. Doch das Rennen konnte damals wegen der hohen Ticketpreise (ein Thema, das im türkischen Fußball derzeit wieder brandaktuell ist – mehr hier) und der schwierigen Erreichbarkeit des Austragunsortes kaum Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bis 2011 wurden auf dem Otodrom im Istanbul Park Grand Prix ausgetragen.

2012 kam es dann zum endgültige Bruch, nachdem sich die Türkei und die FOA nicht über die Austragungsgebühr für das Rennen einigen konnten. Gegenüber Habertürk erklärte Ecclestone nun: „Wenn wir dieses Problem lösen können, dann kann die Türkei auch wieder in den Formel 1 Rennkalender zurückkehren.“

Ob es mit einer Einigung allein getan sein wird, ist jedoch zu bezweifeln. Wie das Magazin Motorsport hinweist, sei derzeit noch völlig unklar, wo im vollgepackten Terminplan der F1 das Rennen wiederaufgenommen werden solle. Eigentlich hätten sich die Verantwortlichen für eine Rennanzahl von 20 Grand Prix pro Jahr ausgesprochen und mit den Rennen in New York 2013 und Russland 2014 seien ohnehin schon neue Bewerber vorhanden, für die erst noch Platz geschaffen werden müsste. Und auch andere Länder drängten demnach zurück in den Formel 1-Zirkus. Darunter etwa Frankreich, Belgien, London, Mexiko und sogar Griechenland sei interessiert. Dort arbeitet man im Augenblick an Plänen für ein Rennen im Hafen von Piräus (dabei ist Griechenland faktisch insolvent – mehr hier).

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